„Mit Entspannung hat das wenig zu tun“ – so überschreibt die Agentur für Arbeit Fürth die Arbeitsmarktentwicklung im April. Zwar waren im Agenturbezirk mit den Städten Fürth und Erlangen sowie den Landkreisen Fürth, Erlangen-Höchstadt und Neustadt/Aisch-Bad Windsheim 383 oder 2,8 Prozent weniger arbeitslos gemeldet als im März. Gleichzeitig aber sind das 1014 oder 8,3 Prozent mehr als vor einem Jahr.

Nur wenig besser sieht es im Landkreis Erlangen-Höchstadt aus, wo derzeit 2031 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet sind. Das sind 79 Personen oder 3,7 Prozent weniger als im Vormonat, aber 135 oder 7,1 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote ist seit März um 0,1 Prozentpunkte auf aktuell 2,6 Prozent gesunken, liegt jedoch um 0,2 Prozentpunkte höher als im April letzten Jahres.

Die Personalnachfrage hat im März wieder angezogen. So haben die hiesigen Arbeitgeber im Berichtsmonat 182 offene Stellen gemeldet. Das sind 52 Angebote oder 40,0 Prozent mehr als einen Monat zuvor und 51 oder 38,9 Prozent mehr als im Vorjahresmonat.

Und in der Stadt Erlangen sind derzeit 2848 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet. Das sind 98 Personen oder 3,3 Prozent weniger als im Vormonat, aber 311 oder 12,3 Prozent mehr als vor einem Jahr.

Die Arbeitslosenquote ist seit März um 0,1 Prozentpunkte auf aktuell 4,4 Prozent gesunken, liegt jedoch um 0,5 Prozentpunkte höher als im Vorjahresmonat. red