Der Spielplatz nördlich des Wiwa-Weihers ist mittlerweile über 13 Jahre alt und erfährt seit vergangenem November eine Rundumerneuerung. Da eine Reihe von Geräten abgenutzt waren und hätten ersetzt werden müssen, entschied sich der Planungsausschuss im September für eine Neugestaltung des Areals.

Keine Wünsche mehr offen

Nach der Einweihung im Frühjahr lässt der Spielplatz mit Sicherheit keine Wünsche mehr offen. Damit erfährt auch der Wiwaweiher eine Aufwertung und wird erlebbar, denn auch die Außenflächen am Ufer des Weihers werden mit einbezogen und attraktiv gestaltet.

Die Planungen für den neuen Spielplatz bieten laut Pressemitteilung der Stadt einen Rundkurs mit Kletter- und Balanciermöglichkeiten. Ebenso entsteht ein Bereich für dynamische Bewegungen mit Doppelschaukel, Sitzkarussell, Minivogelnestschaukel und Federwippe. An der bereits errichteten Mühle kann geklettert und gerutscht werden.

Der Kleinkinderbereich wird mit einem Sandkasten und einer Sandbaustelle ausgestattet. Außerhalb des Spielbereichs werden Fahrradständer, ein Bücherschrank, seniorengerechte Sitzbänke und Entspannungsliegen errichtet. Weiterhin werden im Außenbereich eine Reck- und Kletterstangenanlage angebracht. Im Spielplatzbereich selbst wurden die Wege neu angelegt, zum Schluss werden Büsche und Bäume gepflanzt und der Spielbereich neu eingezäunt. Im Rahmen des 1000-Bäume-Programms wurde eine Ulme und eine Robinie gespendet.

Bei einem Pressetermin erläuterten Bürgermeister German Hacker ( SPD ), Bauamtsleiterin Silke Stadter, Projektleiter Albert Geinzer und Planer Bernd Kounovsky vom gleichnamigen Nürnberger Planungsbüro den Stand der Erneuerung. Den Abbruch der alten Geräte übernahmen Mitarbeiter es Baubetriebshofs, die auch das Gelände für den Landschaftsbau Kolb aus Nürnberg vorbereiteten.

WLAN an der WC-Anlage

An der modernen WC-Anlage am Eingang steht WLAN zur Verfügung. "Eigentlich fehlt dann nur noch gemütlicher Imbiss", kommentierte der Bürgermeister schmunzelnd die Planung.

Der Bürgermeister hofft, dass sich die Konkurrenten, nämlich die Gänse, etwas zurückhalten, denn das Federvieh könnte die Ruhesuchenden auf der Liegewiese durchaus Konkurrenz machen. Deswegen sollten die Enten und Gänse nicht gefüttert werden, zumal Brot für das Federvieh ohnehin schädlich sei.

German Hacker und Silke Stadter verhehlten auch nicht, dass die Neugestaltung nicht gerade billig sein wird, die Kosten werden sich am Ende auf 240 000 Euro belaufen.