Im Rahmen des Projekts #WirAufDemLandFürSolidarität des Bezirksjugendrings Mittelfranken fand eine Kooperationsveranstaltung des Kreisjugendrings Erlangen-Höchstadt und der Jugendpflege der Stadt Höchstadt statt.

Vormittags besuchten 48 Schüler der Realschule Höchstadt und der Mittelschule Mühlhausen Workshops zum Thema Zivilcourage und setzten sich mit alltäglichen Situationen auseinander, in denen couragiertes Handeln notwendig sein könnte. Ziel war es, realistische und für jede und jeden persönlich umsetzbare Handlungsmöglichkeiten zu erkennen, wenn „mutiges Handeln im Alltag“ notwendig wird. Die Jugendlichen konnten viele Ideen für sich mitnehmen.

Am Nachmittag stand die Veranstaltung dann allen Interessierten ab 14 Jahren offen. Möglichkeiten zur alltagsorientierten Solidarität und Zivilcourage wurden unter anderem durch die Ausstellung „RECHTSaußen – MITTENdrin?“ aufgezeigt, die über die Kommunale Jugendarbeit des Landkreises Erlangen-Höchstadt auch im gesamten Bezirk Mittelfranken ausgeliehen werden kann. Des Weiteren gab es interaktive Angebote, die die Besucher am Laptop und über Tablets ausprobieren konnten. Im Webangebot „Kein Raum für Rechts“ wird beispielsweise ein Zimmer eines jugendlichen Neonazis dargestellt, das virtuell erkundet werden kann. Dadurch wird die Komplexität von Rechtsextremismus begreif- und erlebbar gemacht. In weitere interaktiven Angeboten ging es u. a. um die Entlarvung von Fake News und Verschwörungserzählungen. MR