In der Theaterbühne „Fifty-Fifty“ tritt Tino Bomelino mit seinem Programm „Wegen Apokalypse vorverlegt“ am Samstag, 24. April, 20 Uhr, auf.
In der Programmankündigung heißt es wörtlich: „Vorab die gute Nachricht: Die Welt wird wegen Künstlicher Intelligenz bald untergehen. Wir müssen uns also nicht mehr über den Klimawandel, Flat Earther oder fehlgeschlagene Bluetooth-Verbindungen ärgern. Die schlechte Nachricht : Nie wieder Disneyland.“
Weniger gefasste Künstler würden angesichts dieser Faktenlage wahrscheinlich die Nerven verlieren. Tino Bomelino meint: „Vermutlich würden sie nackig bis auf ein Pappschild mit der Aufschrift ,Hört auf, die Apokalypse voranzutreiben, Ihr Wahnsinnigen, bitte’ einen Poetry Slam gewinnen und nichts erreichen. Ja, wir könnten die Apokalypse noch aufhalten, aber das wär’ echt viel Arbeit. Wir müssten dann alle unnötigen E-Mails wieder selbst formulieren und es gäbe keine Möglichkeit, ,Atemlos’ mit der Stimme von Darth Vader zu hören. Das will natürlich keiner.“
Also bleibe nur die Flucht nach vorne. In seinem „zwangsweise letzten“ Soloprogramm feuert Tino Bomelino demnach noch einmal alle relevanten Kunstformen ab, die die Menschheit in ihren 300.000 Jahren hervorgebracht habe. „Durch die ersten 299.960 Jahre muss man sich ein bisschen durchkämpfen, aber dann wird’s richtig gut.“
Er verspricht Stand-up-Comedy, Songs mit der Loop-Station und Cartoons. Weiter heißt es: „Also kündigt eure Bausparverträge, verpfändet eure Tamagotchis und kauft euch ein Ticket für das letzte Soloprogramm der Menschheitsgeschichte ! Geld ist eh bald wertlos, also gebt es Tino!“ Sollte die Apokalypse wider Erwarten vor diesem Termin eintreten, gebe es für alle, die noch leben, kostenlos Aperol Spritz.
Karten gibt es unter ticketshop-infranken.de. red