Wechsel an der Spitze der Polizeiinspektion Herzogenaurach : Der bisherige Dienststellenleiter Wilhelm Wölfel wurde vom Polizeipräsidenten Roman Fertinger in den Ruhestand verabschiedet und Erster Polizeihauptkommissar Reimund Mehler als neuer Dienststellenleiter vorgestellt. Nicht unerwähnt ließ Fertinger den Werdegang von Wölfel, der seine Polizeiausbildung nach seinen Laufbahnprüfungen von 1981 bis 2002 bei der Polizeiinspektion , Verkehrspolizeiinspektion Fürth und der Polizeiinspektion Nürnberg, am 1. August 2016 die Inspektion in Herzogenaurach übernahm.

Viel Lob

Wilhelm Wölfel hat allen Grund, zufrieden zu sein, denn in der Dienststelle erhielt er sehr viel Lob für seine Arbeit als Polizeichef . Der mittelfränkische Polizeipräsident bescheinigte ihm, er habe sein Amt stets „mit Herz und Verstand sowie Erfolg“ ausgeübt. Wölfel dankte in seiner Rede den vielen Wegbegleitern, mit denen über die Jahre ein partnerschaftliches und freundschaftliches Verhältnis zustande gekommen sei.

Der passionierte Radfahrer und Portugal-Fan will sich in seinem Ruhestand seinen Hobbys sowie der Familie widmen und im nächsten Jahr natürlich die Herzogenauracher Kirchweih besuchen, falls sie stattfindet.

Der neue Chef der Polizeiinspektion Herzogenaurach , Reimund Mehler, tritt am 1. September seinen neuen Posten an und wird bis dorthin noch von Wilhelm Wölfel eingearbeitet. „Reimund Mehler ist die ideale Besetzung als Dienststellenleiter bei der Polizeiinspektion Herzogenaurach . Mit ihm haben wir einen sehr erfahrenen und kompetenten Inspektionsleiter gewonnen“, betonte der Polizeipräsident .

Der 57-jährige Langenzenner, verheiratete und zweifache Vater Reimund Mehler freut sich, dass er eine „hervorragend geführte Inspektion“ übernehmen darf. „Der Mensch Mehler hat die richtige Einstellung zu den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und das Herz am richtigen Fleck“, betonte der Polizeipräsident bei seinem Besuch in der Inspektion. Reimund Mehler, der ursprünglich Lokomotivführer werden wollte, legte 1984 die Laufbahnprüfung zum mittleren und 1999 zum gehobenen Dienst ab. Seine praktischen und Führungsqualitäten stellte er bei der Polizeiinspektion in Fürth und dann als stellvertretender Dienstgruppenleiter bei der Inspektion Zirndorf und von 2000 bis 2017 wieder in Fürth unter Beweis. Die vergangenen zwei Jahre war der bekennende Fan des Kleeblatt-Clubs mit Sonderaufgaben im Polizeipräsidium beauftragt.

Der Polizeipräsident wies bei der Vorstellung darauf hin, dass die Herzogenauracher Inspektion mit einem Einzugsbereich von über 40 000 Bürgerinnen und Bürger derzeit mit positiven Zahlen aufwarten kann, was auch ein Verdienst des Kollegen Wölfel sei. So liege die Aufklärungsquote bei den Straftaten bei 67,1 Prozent. Unter der Leitung von Wilhelm Wölfel seien die Straftaten um 21,9 Prozent zurückgegangen. Diese guten Zahlen nahm der Polizeipräsident zum Anlass, der Inspektion Herzogenaurach Lob und Anerkennung zu zollen. „Der Kollege Wölfel hatte als Leiter der Inspektion immer das richtige Augenmaß, hat sich für seine Leute eingesetzt und wurde auch wegen seines Humors geschätzt“, betonte Roman Fertinger.

„Das ist ein guter Start in Herzogenaurach “, erklärte Reimund Mehler, der die Inspektion bereits erkundet und sich bei den Kolleginnen und Kollegen vorstellt hat. So habe er von Beginn an Spaß an seinem Beruf gefunden und sei mit Leib und Seele Polizist . „Deshalb freue ich mich auf die neue Herausforderung hier in Herzogenaurach und werde an den Kollegen Wölfel anknüpfen“, erklärte der neue Chef. Außerdem betonte Reimund Mehler, dass er von jeher ein Team-Player sei, was er auch in Herzogenaurach umsetzen wolle. Er strebe eine enge Zusammenarbeit mit den Rettungsdiensten und Hilfsorganisationen, sowie dem Landkreis und Bürgermeistern sowie Feuerwehren an, so Mehler.