Der Landkreis will mit der Stadt Erlangen den Nahverkehr besser koordinieren. Dafür wird eine Arbeitsgemeinschaft „Grenzüberschreitender Nahverkehr“ gegründet. Dieser soll ein Konzept ausarbeiten, das grundlegende Regeln für alle grenzüberschreitenden Linienverbindungen enthält. Entstehende Kosten könnten – das ist noch nicht genau festgeschrieben – pro Linie nach dem Verhältnis der Strecken-Kilometer aufgeteilt werden. 90 Prozent aller Landkreis-Linien starten oder enden ohnehin in Erlangen, so Tritthart. Die Zusammenarbeit funktioniere schon über Jahrzehnte. Die Kreisräte begrüßten das Vorhaben daher als sinnvolle Kooperation, auch was möglicherweise die Einsparung von Doppellinien und die Angleichung der Vergabe von Linienbündeln angeht. „Wir können ohne Erlangen nicht und umgekehrt“, meinte Höchstadts Bürgermeister Gerald Brehm (JL). lkb