Die Vatikanische Glaubenskongregation hat kürzlich einer kirchlichen Segnung homosexueller Paare eine deutliche Absage erteilt. Dazu gibt die Vorsitzende des Pfarrgemeinderates Heilig Kreuz Erlangen , Margret Kühling, folgende Stellungnahme ab:

„Wir, der Pfarrgemeinderat der Pfarrgemeinde Heilig Kreuz in Erlangen , finden dieses ,Nein‘ nicht nur ,nicht glücklich‘ wie Herr Bätzing, der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz . Wir sind enttäuscht, entsetzt und verärgert darüber.“ Der Pfarrgemeinderat distanziere sich „ganz deutlich“ von dieser Verlautbarung, erklärt die Vorsitzende. Sie bedeute eine eklatante Diskriminierung und Entwürdigung dieser Menschen und eine tiefe Verletzung der Betroffenen.

Der Pfarrgemeinderat nehme es nicht hin, „dass eine ausgrenzende und veraltete Sexualmoral auf dem Rücken von Menschen ausgetragen und unser Verständnis von christlicher Gemeinschaft so ad absurdum geführt wird. Wir sind der Überzeugung, dass niemand das Recht hat, jemanden aufgrund seiner sexuellen Veranlagung den Segen Gottes zu verweigern und damit auszugrenzen.“

Schließlich bezieht Margret Kühling ganz klar Stellung: „Für uns gehören diese Menschen zu unserer Gemeinschaft. Wir sind solidarisch mit ihnen verbunden, und das können und sollen sie auch durch den kirchlichen Segen erfahren.“ red