Eine Wohnanlage mit 26 Wohnungen möchte ein Investor auf dem Gelände an der Nordseite der Max-Reger-Straße im Ortsteil Etzelskirchen errichten. Für die Mitglieder des Bauausschusses im Höchstadter Stadtrat geht eine solch verdichtete Bauweise aber doch zu weit. Die Voranfrage wurde in der jüngsten Bauausschusssitzung erst einmal abgelehnt.

Das geplante Vorhaben würde sich über drei Grundstücke erstrecken und auch eine im Bebauungsplan als anbaufreie Zone ausgewiesene Fläche betreffen. Gegenüber der Verwaltung hat der Bauherr jedoch angekündigt, die über diese Fläche laufende Strom-Freileitung auf seine Kosten unter die Erde legen zu lassen. Die geplanten Gebäude mit Tiefgarage und Kellerräumen hätten von der Straße aus eine Wandhöhe zwischen 3,70 und 4,80 Metern. „Verdichtung ja, aber nicht in solcher Intensität“, meinte dazu Grünen-Stadtrat Peter Winkler.

26 Wohnungen seien ihm auf diesen Grundstück zu viel. Dieser Meinung schlossen sich auch die Vertreter der anderen Fraktionen an. Alexander Schulz ( CSU ) schlug vor, sich bei einem Ortstermin Klarheit zu verschaffen und auch das Gespräch mit den Anwohnern zu suchen. Die leben in Einfamilienhäusern im Bungalowstil und hatten die Pläne für die Wohnanlage auch nicht unterschrieben.