Letztlich ohne Fahrerlaubnis unterwegs war am Donnerstag ein Verkehrsteilnehmer auf der A 73 in Fahrtrichtung Nürnberg. Der 24-jährige Nürnberger wurde mit seinem Auto auf dem Parkplatz „Fuchswald“ auf Höhe Erlangen-Eltersdorf einer Verkehrskontrolle unterzogen. Zunächst stellten die Beamten der Verkehrspolizei Erlangen fest, dass ein rechtskräftiges Fahrverbot bestand und der Führerschein nicht für einen Monat abgegeben worden war. Grund des Führerscheinentzugs war, dass der junge Mann 2020 in Nürnberg eine rote Ampel nicht beachtet hatte. Jetzt wurde bei der Kontrolle ein Führerschein ausgehändigt. Allerdings handelte es sich um ein serbisches Dokument. Nachdem der Besitzer aber seit 2019 in Deutschland wohnt, hätte er diesen in eine deutsche Fahrerlaubnis umtauschen müssen. Aber auch das wäre wohl gescheitert. Bei einer eingehenden Überprüfung stellte sich der ausgehändigte Führerschein als eine Totalfälschung heraus. Gegen den 24-Jährigen wurde ein Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis , Fahrens trotz Fahrverbot und Urkundenfälschung eingeleitet. Die Weiterfahrt wurde untersagt.