Bei einem Frontalzusammenstoß auf der B 505 am Samstag kurz nach 12 Uhr wurden fünf Fahrzeuginsassen teils schwer verletzt und 30.000 Euro Schaden verursacht.

Ein in Richtung Bamberg fahrender 47-Jähriger aus dem hiesigen Landkreis kam mit seinem Pkw aus bislang ungeklärter Ursache plötzlich auf die Gegenfahrbahn, der dort einspurigen Bundesstraße, und kollidierte mit einem entgegenkommenden Pkw eines 74-jährigen Autofahrers aus Radeburg. Ein hinter dem Radeburger fahrender 54-jähriger Pkw-Fahrer konnte dem Geschehen durch geschicktes Ausweichen fast ganz entgehen, streifte aber noch den vor ihm herumwirbelnden Pkw des 74-Jährigen.

Verursacher im Krankenhaus

Der Unfallverursacher war alleine unterwegs und wurde am schwersten verletzt. Er wurde mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht, dürfte aber nach bisherigen Erkenntnissen keine lebensbedrohlichen Verletzungen oder bleibende Schäden davongetragen haben. Die entgegenkommenden Fahrzeuge waren jeweils mit zwei Personen besetzt und wurden leicht verletzt. Die Insassen des zwar halbseitig, aber dennoch frontal betroffenen Autos aus Radeburg, wurden ins Krankenhaus gebracht. Die Beifahrerin hatte sich einen Arm gebrochen.

Gurte verhinderten Schlimmeres

Die Insassen des folgenden Fahrzeuges konnten sich selbst um eine ärztliche Kontrolle kümmern. Die für die Heftigkeit des Zusammenstoßes eher glimpflichen Verletzungen, sind wohl auch darauf zurückzuführen, dass alle Insassen angegurtet waren und durch Airbags geschützt wurden. Die Bundesstraße war für zwei Stunden gesperrt. Neben Sanitätern und Notarzt waren die Feuerwehr Höchstadt , das THW und die Straßenmeisterei Bamberg im Einsatz. pol