Im Jubiläumsjahr 80 Jahre Katholischer deutscher Frauenbund ( KDFB ) Herzogenaurach wird die festliche Jubiläums-Maiandacht vom Frauenbund am Mittwoch, 6. Mai, um 18 Uhr in der Stadtpfarrkirche St. Magdalena in Zusammenarbeit mit Künstlerinnen und Künstlern des Kunst- und Kulturvereins Herzogenaurach sowie mit den Musikern Toni Rotter (Orgel) und Gabriele Haberberger (Querflöte) gestaltet.

Texte zusammengestellt haben Ille Prockl-Pfeiffer und die geistliche Beirätin Martina Keller, teilt der Frauenbund mit.

Einfache Frau aus Nazareth oder Himmelskönigin? Subversiv hoffende oder ewig-demütige Jungfrau? Ikone oder Gnadenbild? Wer ist diese Frau, die sich auf so vielfältige Weise zeigt. Ist sie nur das eine und nicht das andere? Oder ist sie alles von dem? Angesichts der Vielfalt von „Maria“ in den verschiedenen Traditionen öffnet diese Maiandacht mit Kunst, Musik und Texten vielleicht andere Zugänge zu Maria.

Inspiration aus dem Glauben

Die Künstlerin Nicole Danhof, Mitglied des Kunst- und Kulturvereins, schöpft die Inspiration für ihre Werke aus Beobachtungen und Emotionen, der Natur sowie ihrem festen Glauben.

In ihrem aktuellen Bild thematisiert Danhof die Gottesmutter als zeitloses Symbol für Trost, Zuversicht und innere Kraft: „Die Darstellung der Maria strahlt für mich eine stille, würdevolle und tröstende Atmosphäre aus.

Maria wirkt dabei nahbar und vermittelt Fürsorge, Ruhe und Hoffnung im Alltag. Wenn wir Maria von den unbequemen und unerreichbaren Altären klettern lassen, auf die sie die Tradition teilweise gesetzt hat, dann kann sie sich auf neue Weise zeigen. Als Freundin, Mutter und Schwester im Glauben, die uns ganz neue Lebens- und Himmelsperspektiven öffnet.“

Nach der Maiandacht können die Kirchenbesucher mit den Künstlerinnen und Künstlern und mit Frauenbund-Frauen ins Gespräch kommen. red