Im Rahmen der jüngsten Gemeinderatsitzung des Adelsdorfer Gremiums berichtete Bürgermeister Nico Kauper, dass man sich des Befalls mit den Eichenprozessionsspinnern im Waldkindergarten angenommen hätte. Bereits in der vergangenen Woche hätte die Erlanger Firma Inex den entsprechenden Bereich behandelt. Zudem wäre auch ein Baumpfleger eingeschaltet worden.

„Ich bekomme momentan täglich Anrufe von benachbarten Bürgermeistern, beispielsweise von Hemhofen, Erlangen, Weisendorf“, so Kauper. Dort habe man ebenfalls mit dem Problem zu kämpfen. „Da sind wir deutlich weiter.“

Sabina König (Grüne) erklärte, dass man prophylaktisch nichts tun könne, und erkundigte sich, auf welche Weise man vorgegangen sei, ob mit Chemie oder Absaugen. Kauper erwidert, dass man mit einem neuen Spezialschaum gearbeitet habe, an dem die Eichenprozessionsspinner festkleben würden, dann hätte man diese entfernt.

König fragte zudem an, ob die Möglichkeit bestehen würde, eine WhatsApp-Gruppe für alle Gemeinderatsmitglieder einzurichten. WhatsApp würde sie immer einsehen, Mails hingegen nur etwa zweimal täglich. Kauper erklärte, dass aus seiner Sicht nichts dagegensprechen würde.

Die Freien Wähler hätten eine Fraktionsgruppe, berichtet Günter Münch. „Da ist noch nie was vergessen worden. Ich brauche keine Whatsapp-Gruppe.“ „Entweder alle oder keiner, sonst macht das keinen Sinn“, sagte Kauper, womit sich das Thema erledigt hatte.

Cameron Pauly (Grüne) berichtete, dass viele Bürger auf ihn zukommen würden mit der Info, dass es in der Gemeinde immer wieder zu kleinen Stromausfällen kommen würde. „Gestern bei uns in Seeside ist die Straßenbeleuchtung ausgefallen. Gibt es da Auskunft vom Netzbetreiber?“

Kauper erläuterte, dass der Stromausfall am Wochenende auf einen umgestürzten Baum bei Zeckern zurückzuführen sei und somit höhere Gewalt. Ein bis zwei Wochen zuvor wäre ein Leitungsschaden im Netz beim Frankenring ursächlich gewesen. „Ich kann kein Muster erkennen“, so Kauper, „Wir werden das beobachten.“

Dritter Bürgermeister Thomas Lay (CSU) berichtete, dass man bezüglich der Geschäftsverteilung für Bürgermeister beschlossen habe, sich wöchentlich zusammenzutelefonieren. „Geburtstage und Einladungen werden im wöchentlichen Jour fixe abgestimmt“, so Lay.

Was die anderen Termine beträfe, wäre er beispielsweise für Vereinssport zuständig, Notartermine würden in die Zuständigkeit von Ralf Olmesdahl und ihn fallen, die Bürgermeisterwette obläge Nico Kauper.

Für die geplanten Kulturwochen läge die konzeptionelle Ausarbeitung bei allen drei Bürgermeistern.