Mit einer neuen Broschüre über Figurenbeuten präsentierte Klaus Meier, Vorstandsvorsitzender der LAG Aischgrund, auf der Mitgliederversammlung einen Überblick über elf Holzskulpturen von Lonnerstadt bis Bad Windsheim. Die meisten Skulpturen wurden mit LEADER-Förderung umgesetzt. Die Broschüre ist kostenlos in den Mitgliedsgemeinden erhältlich und steht online unter lag-aischgrund.de zum Download bereit.
Am 9. Mai fand die zweite Besichtigungsfahrt der LAG Aischgrund statt, die in den Raum Burgbernheim führte. Die nächste Besichtigungsfahrt ist für Oktober vorgesehen und soll nach Uehlfeld gehen.
Die Mühlenausstellung kehrt in den Aischgrund zurück und wurde bereits in Seniorenheimen gezeigt. Aktuell ist sie in der Kunstmühle Lonnerstadt zu sehen, ab 10. Juni in der Stöckacher Mühle. Der Spix-Verein präsentierte 2025 die Entdecker-Ausstellung im Kaupper-Haus am Marktplatz.
Das LAG-Büro hat inzwischen die inhaltliche und fotografische Kartierung der LAG-Infotafeln abgeschlossen. Die beteiligten Kommunen erhielten Angaben zu Zweckbindungsfristen sowie Handlungsempfehlungen.
Anne Billenstein, Geschäftsführerin der LAG, berichtete über den Abschluss und die Abrechnung der Förderperiode 2014 bis 2022: 69 Projekte hatten Förderanträgen über insgesamt 4,25 Millionen Euro eingereicht, von denen 3,41 Millionen Euro ausgezahlt wurden.
Für die aktuelle Förderperiode 2023 bis 2027 stehen 1,4 Millionen Euro Fördermittel zur Verfügung, ein Großteil ist bereits gebunden. Rund 400.000 Euro sind noch verfügbar. LEADER-Anträge können bis Januar 2027 gestellt werden, die Abrechnung der Maßnahmen muss bis Ende 2028 erfolgen.
Klaus Meier informierte, dass der Spatenstich für den „Turm der Regionen“ erfolgt ist. Dieses Projekt soll die Landesgartenschau 2027 in Bad Windsheim bereichern und wird durch die LAG Aischgrund mitfinanziert. Man hoffe auf nachhaltige touristische Impulse auch nach der Landesgartenschau.
Die LAG Aischgrund zählt aktuell 350 Mitglieder und verzeichnet ein leichtes Plus.
Klaus Meier und Ekkehard Eisenhut, LEADER-Koordinator, erklärten, dass künftig geringere finanzielle Mittel für das LEADER-Programm zu erwarten seien. Politiker der Region sollten sich für den Fortbestand des LEADER-Programms in seiner jetzigen Form einsetzen, so Meiers Appell. red