Große Freude beim FASD Netzwerk Nordbayern: Der Verein mit Sitz in Erlangen wurde im Rahmen des bundesweiten Wettbewerbs „startsocial“ in die Bundesauswahl 2026 aufgenommen und zählt damit zu den 25 sozialen Initiativen Deutschlands, die die Jury besonders überzeugen konnten.

Startsocial fördert jedes Jahr 100 soziale Initiativen mit einem Beratungsstipendium. Über einen Zeitraum von vier Monaten werden die ausgewählten Organisationen von ehrenamtlich engagierten Fach- und Führungskräften aus der Wirtschaft begleitet und bei ihrer Weiterentwicklung unterstützt. Aus diesen 100 Initiativen werden anschließend die 25 überzeugendsten Projekte für die Bundesauswahl ausgewählt.

Ehrung im Bundeskanzleramt

Die Ehrung fand am 9. Juni im Bundeskanzleramt in Berlin statt. Als Schirmherr des Wettbewerbs würdigte Bundeskanzler Friedrich Merz gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft das Engagement der ausgewählten Initiativen . Die Urkunden wurden von Christiane Schenderlein, Staatsministerin für Sport und Ehrenamt, überreicht.

„Dass ein Verein aus Erlangen bundesweit zu den 25 ausgewählten Initiativen gehört, macht uns stolz und zeigt, wie wichtig das Thema FASD-Prävention ist“, freut sich Gisela Bolbecher, Vorsitzende des FASD Netzwerk Nordbayern. „Die Aufnahme in die Bundesauswahl ist für uns eine wertvolle Anerkennung unserer bisherigen Arbeit und gleichzeitig Ansporn, unsere Projekte weiter voranzubringen.“

Engagement für Aufklärung

Das FASD Netzwerk Nordbayern engagiert sich seit vielen Jahren für die Aufklärung über Fetale Alkoholspektrumstörungen (FASD). FASD entsteht durch Alkoholkonsum während der Schwangerschaft und zählt zu den häufigsten nicht genetisch bedingten Behinderungen in Deutschland.

Mit Informationsangeboten, Unterrichtsmaterialien, Fachveranstaltungen und der bundesweit eingesetzten Wanderausstellung „ZERO!“ macht der Verein auf die Folgen von Alkoholkonsum in der Schwangerschaft aufmerksam und setzt sich für eine wirksame Prävention ein.

Strategische Weiterentwicklung

Auch wenn das FASD Netzwerk Nordbayern nicht zu den sieben prämierten Initiativen gehört, blickt das Team mit großer Dankbarkeit auf die vergangenen Monate zurück. Besonders die Zusammenarbeit mit den ehrenamtlichen „startsocial“-Coaches habe wichtige Impulse für die strategische Weiterentwicklung des Vereins geliefert.

„Wir gratulieren den diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträgern von Herzen. Die ausgezeichneten Projekte leisten beeindruckende Arbeit für unsere Gesellschaft und haben die Auszeichnungen absolut verdient“, betont Bolbecher.

Nächste Phase beginnt

Für das Erlanger Netzwerk beginnt nun die nächste Phase: Die während des Beratungsstipendiums entwickelten Ideen sollen in den kommenden Monaten Schritt für Schritt umgesetzt werden. Im Mittelpunkt stehen dabei die Weiterentwicklung der Wanderausstellung Zero sowie ein Mobilitätskonzept, mit dem die Präventionsarbeit künftig noch mehr Menschen direkt vor Ort erreichen soll.

FASD ins Bewusstsein rücken

Die Aufnahme in die Bundesauswahl sieht der Verein als Bestätigung seines Engagements und als Motivation, das Thema FASD noch stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken.

Das FASD Netzwerk Nordbayern mit Sitz in Erlangen engagiert sich für die Prävention von Fetalen Alkoholspektrum-störungen (FASD), die Aufklärung der Öffentlichkeit sowie die Unterstützung von Betroffenen und Angehörigen. Ziel des Vereins ist es, über die Risiken von Alkoholkonsum in der Schwangerschaft zu informieren und FASD langfristig vermeidbar zu machen.

Damit das Netzwerk weitere Präventions- und Informationsprojekte in Erlangen , Nordbayern und bundesweit realisieren kann, freut es sich über Unterstützung.

Spendenkonto FASD Netzwerk Nordbayern e.V. IBAN: DE68 7635 0000 0060 1339 24 BIC: BYLADEM1ERH (Verwendungszweck: Prävention). Alexa Holzapfel, FASD