Die Unterstufentheatergruppe des Gymnasiums hat das Stück „Wieso Rotkäppchen lieber Schneewittchen gewesen wäre“ von Franziska Bold (Kinder- und Jugendtheaterverlag Razzopenuto) aufgeführt. Die Aula war voll. Eltern , Verwandte, Mitschüler und Freundinnen, Lehrkräfte und Vertreter der Schulleitung waren gekommen, um die Märchencollage zu sehen.

Hier begegnen sich Figuren aus verschiedenen Märchen. Rotkäppchen, Rosenrot und Prinz Henri sind unzufrieden, da sie die ihnen zugedachte Rolle nicht mehr spielen wollen, Schneeweißchen verschwindet, Aladdin verfällt in einen Kaufrausch, die durch die goldene Gans verbundene Gruppe singt den Bremer Stadtmusikanten ein Liebeslied. Für Hänsel und Gretel dagegen hat sich alles unerwartet zum Guten gewandt.

Was ist da passiert? Puck, der Diener des Elfenkönigs Oberon, hat aus Langeweile das Reich des Dschinns durcheinandergewirbelt. Dadurch entsteht eine bunte Collage aus lustigen Szenen, Die 25 Schülerinnen und Schüler aus den fünften bis siebten Klassen überzeugten mit ihrer Bühnenpräsenz und ihrer Spielfreude. „Besonders die Erfahreneren hatten auch viele eigene Ideen, die in die Umsetzung eingeflossen sind. „Das war schon außergewöhnlich“, fasste Tanja Wulff, die Leiterin der Unterstufentheatergruppe, zusammen. red

Die Theatergruppe spielt verschiedene Märchenfiguren, die mit den ihnen zugedachten Rollen unzufrieden sind.
Tanja Wulff