Das Staatliche Bauamt Nürnberg beginnt am 15. Juni (Montag) mit dem Ersatzneubau der Brücke im Zuge der Staatsstraße 2240 über den Main-Donau-Kanal (MDK). Die Arbeiten beginnen mit dem Einrichten der Baustelleneinrichtung und der Erschlie-ßung der Baustelle.

Danach starten Leitungsverlegungen und Gründungsarbeiten, heißt es in einer Mitteilung aus dem Bauamt. Anschließend wird mit der Herstellung der Widerlager und der Vormontagefläche begonnen. Die Montage des Stahlüberbaus ist ab Januar 2027 geplant.

Mit Ausnahme des Bereichs der direkten Baustellenzufahrt bleibt die seit März vergangenen Jahres eingerichtete Verkehrsführung auf der Staatsstraße bis zur Fertigstellung der neuen Brücke weiterhin bestehen: Der Verkehr mit einem zulässigen Gesamtgewicht über 7,5 Tonnen wird über die 1,5 Kilometer weiter südlich gelegene Kanalquerung „Kosbacher Damm“ geführt.

Die Umleitung erfolgt über die Straße Am Europakanal, den Kosbacher Damm und die Möhrendorfer Straße. Die Möhrendorfer Straße wurde auf 30 km/h beschränkt, um die Auswirkungen für die Anwohner möglichst zu minimieren. Der östlich des MDK verlaufende Betriebsweg muss während der Bauzeit im Bereich der Brückenbaustelle gesperrt werden. Hier wurde mit der Stadt Erlangen eine Umleitungstrecke für Fußgänger und Radfahrer über Membacher Weg – Schlehenstraße – Heiligenlohstraße – Sankt Johann abgestimmt und ausgeschildert.

Über die Internetseite „Bau-Info“ können aktualisierte Informationen und 3D-Ansichten des geplanten Bauablaufes eingesehen werden.

Das Staatliche Bauamt Nürnberg musste Anfang 2025 die Main-Donau-Kanalbrücke für den Schwerverkehr – mit Ausnahme des ÖPNV – sperren. Auf Basis des seit Ende 2025 bestehenden Baurechts für diesen Ersatzneubau und die Straßenanschlüsse wurde zunächst das Ersatzbauwerk mit provisorischen Anschlüssen an die bestehende Straße ausgeschrieben und Anfang 2026 vergeben.

Laufende Überwachung

Der jetzt startende Neubau für die Ersatzbrücke wird voraussichtlich bis Mitte 2028 andauern, anschließend folgt der Straßenbau mit Gesamtfertig-stellungsziel im Jahr 2029. Danach wird das Bestandsbauwerk abgebrochen. Parallel zum Neubau wird die Tragfähigkeit des Brücke mit einem akustischen Monitoringverfahren überwacht, um auf eine Änderung des Tragverhaltens reagieren zu können. red