Zu Diskussionen führte in der Sitzung des Gemeinderates die geplante Änderung des Flächennutzungsplans der Gemeinde.

Gemeinderat Holger Bock (FWG) war die dort ausgewiesene Fläche für ein Baugebiet ein Dorn im Auge. Man habe wohl im Rahmen einer Klausurtagung andere Vereinbarungen getroffen und bereits viel diskutiert, und der Vorschlag von Bürgermeister Klaus Hacker sei nun ein ganz anderer.

Hacker stellte klar, dass die genaue Position des Baugebiets erst einmal irrelevant sei, es gehe lediglich darum, irgendwo im Gemeindegebiet 1,5 Hektar Fläche für diesen Zweck auszuweisen. Ob der neue Wohnraum dann Richtung Untermembach oder doch „Am Oberen Grott“ entstehen soll, könne dann immer noch entschieden werden.

Udo Lamprecht (FWG) mahnte seine Gemeinderatskollegen, den Fokus erst einmal auf die Dorfmitte zu legen und sich mit einem weiteren Bauverfahren für ein Neubaugebiet nicht zu viel zuzumuten. Weitere Flächennutzungsplanänderungen werden am Hort, dem Spielplatz und dem Seeland-Areal fällig.

Der Bürgermeister gab außerdem bekannt, dass die Gemeinde für die Nachrüstung von fest installierten Lüftungsanlagen im Kindergarten und im Hort nun eine 80-prozentige Förderung erhalten könnte. Da der Hort nicht auf Dauer im derzeitigen Gebäude bleiben werde, beschloss man, die Geräte nur für den Kindergarten zu installieren und für den Hort übergangsweise vielleicht mobile Geräte zu beschaffen. Gegen eine komplette Ausstattung mit mobilen Geräten entschied sich der Gemeinderat aus Nachhaltigkeitsgründen.

Die Oberreichenbacher Bürger dürfen sich freuen: Der Wasserpreis in der Gemeinde sinkt um 21 Cent, da im Rahmen der Gebührenkalkulation ein Ausgleich für die vergangenen vier Jahre geschehen muss.