Der neue Oberbürgermeister der Stadt Erlangen , Jörg Volleth, machte bereits unmittelbar nach Verkündung des Wahlergebnisses bei der Wahlparty im Sax deutlich, dass Erlangen einen konsequenten Neuaufbruch braucht.

Der Bezirksvorsitzende der CSU Mittelfranken, Staatsminister Joachim Herrmann , zeigte sich außerordentlich zufrieden mit dem Erlanger Ergebnis. Er betonte, dass sich dies sehr von manchen Entwicklungen in anderen bayerischen Großstädten abhebe. Herrmann hob besonders das Engagement und die Geschlossenheit der Erlanger CSU als Grundlage für einen solchen Erfolg hervor.

Volleth dankte nicht nur seinen Mitstreitern. Er skizzierte zugleich die Schwerpunkte seiner Arbeit für die kommenden sechs Jahre. So sei es unabdingbar, die Schaffung und den Erhalt von Arbeitsplätzen sowie die Attraktivität für Gewerbesteuerzahler wieder stärker in den Mittelpunkt der Erlanger Kommunalpolitik zu rücken.

„Wir müssen einen kontinuierlichen Dialog mit den Unternehmerinnen und Unternehmern unserer Stadt pflegen. Wir brauchen sie, um die Stadt aus der Krise herauszuführen“, so Volleth. Er werde auch mit den Bürgern den intensiven Austausch suchen und aktiv auf die Vereine und Verbände in Erlangen zuzugehen.

„Immer dann, wenn es der Stadt Erlangen schlecht geht, muss die CSU die Verantwortung übernehmen – das war unter Siegfried Balleis im Jahr 1996 so, und das ist jetzt wieder so.“

Volleth äußerte sich auch zu den Stimmenergebnissen. Entgegen der Einschätzung, dass es ein knapper Sieg sei, stellte er klar, dass er volle 1300 Stimmen mehr als der Amtsinhaber erhalten habe.

Der CSU-Kreisvorsitzende Kurt Höller stellte bei der Wahlanalyse fest, dass die Erlanger Linke den größten Stimmenzuwachs verbuchen konnte, dicht gefolgt von der AfD . Dies habe nun zur Folge, dass die Mehrheitsbildung im neuen Erlanger Stadtrat eine herausfordernde Aufgabe werde und vieler Gespräche bedürfe. „Wir werden mit Offenheit und Kompromissbereitschaft in den inhaltlichen Austausch gehen müssen.”

Höller, sein Stellvertreter Matthias Thurek sowie der Wahlkampfleiter und Fraktionsvorsitzende Christian Lehrmann dankten ebenfalls allen Kandidaten, Verbänden, engagierten Helferinnen und Helfern, Spendern und Unternehmern, die in den vergangenen Wahlkampftagen diesen Erfolg möglich gemacht haben. „Jetzt liegt es an uns, Verantwortung zu übernehmen.”

Kurt Höller, CSU