Seit über 26 Jahren ist das Ronald-McDonald-Haus in Erlangen ein wichtiger Rückzugsort in direkter Kliniknähe, damit Familien schwer kranker Kinder dort ein Zuhause auf Zeit finden, während ihre Schützlinge in der benachbarten Kinder- und Jugendklinik behandelt werden. Und schon seit über 20 Jahren steht die Bürgerstiftung Erlangen als Unterstützer an der Seite des Ronald-McDonald-Hauses.

Christoffer Hebisch leitet das Elternhaus seit einem Jahr. Er freut sich, dass die Bürgerstiftung auch heuer die Patenschaft für eines der 15 Apartments, und somit die Betriebskosten von 2000 Euro übernimmt.

Elisabeth Preuß, langjähriges Vorstandsmitglied und Freundin des Ronald-McDonald-Hauses, erklärt ihr Engagement so: „Mit dieser Patenschaft wollen wir unseren Beitrag leisten, damit die Familien in dieser schweren Zeit zusammenbleiben können. Es ist immer wieder bewegend zu sehen, wie liebevoll sich das Team um die Familien kümmert. Jeder, der Kinder hat, kann nachvollziehen, wie wichtig es ist, wenn man als Papa oder Mama ganz nah bei seinem kranken Kind sein kann.“

Renovierung notwendig

Im vergangenen Jahr konnten die Apartments in der Turnstraße neu möbliert werden. Auch dies hat die Bürgerstiftung Erlangen gemeinsam mit der Max-und-Justine-Elsner-Stiftung, der Bürgerstiftung Kerscher, der Town-and-Country-Stiftung und der Postcode-Lotterie unterstützt.

Weil das Haus in der Turnstraße schon kurz nach der Eröffnung im Jahr 1995 zu klein wurde, um alle Familien unterzubringen, gibt es seit 2003 noch ein zweites Ronald-McDonald-Haus in Erlangen . Das historische Gebäude, in dem sich nun auch das Apartment der Bürgerstiftung befindet, ist in der Wasserturmstraße.

„Seine Fassade muss in diesem Jahr renoviert werden, außerdem brauchen die Fenster dringend einen frischen Anstrich“, schildert Christoffer Hebisch die Pläne für 2022. Das Haus wird von der McDonald’s-Kinderhilfe betrieben und von Privatspendern und Stiftungen finanziert. red