Einen ebenso poetischen wie musikalisch berührenden Abend erlebten die Besucherinnen und Besucher laut einer Pressemitteilung des Veranstalters im Heizhaus der Kulturfabrik Höchstadt.
Vertonte Gedichte
Demnach präsentierte der Musiker und Liedermacher Stefan Lang mit seinem Programm „ Lieder zwischen Tag und Traum“ eine fein abgestimmte Auswahl vertonter Gedichte und nahm sein Publikum mit auf eine Reise durch die Welt der Poesie.
Ringelnatz, Rilke & Co.
Im Mittelpunkt des Konzerts standen Texte großer Dichter wie Joachim Ringelnatz , Rainer Maria Rilke , Clemens Brentano , Manfred Kyber und zeitgenössischer Dichtkunst. Mit eigenen Kompositionen verlieh Lang den Gedichten eine neue musikalische Dimension, ohne deren sprachliche Kraft zu überdecken. Vielmehr entstanden eindrucksvolle Klangbilder, die die Texte lebendig werden ließen und ihre Stimmungen auf besondere Weise einfingen.
Melancholie und Lebensfreude
Mal nachdenklich und träumerisch, mal heiter und augenzwinkernd, spannte das Programm einen weiten Bogen zwischen Melancholie, Sehnsucht und Lebensfreude.
Einfühlsame Vertonungen
Dabei überzeugte Lang nicht nur durch seine einfühlsamen Vertonungen und seine warme Stimme, sondern auch durch die persönliche Art, mit der er durch den Abend führte. Kurze Erläuterungen und Geschichten zwischen den Liedern eröffneten zusätzliche Zugänge zu den Werken und schufen eine unmittelbare Verbindung zum Publikum.
Die intime Atmosphäre des Heizhauses erwies sich dabei als idealer Rahmen für das Konzert. Die Zuhörerinnen und Zuhörer folgten aufmerksam den Liedern und Texten und ließen sich von der Verbindung aus Literatur und Musik in ihren Bann ziehen.
Abend voller poetischer Momente
Mit lang anhaltendem Applaus bedankte sich das Publikum für einen Abend voller poetischer Momente und musikalischer Feinheit. „ Lieder zwischen Tag und Traum“ zeigte eindrucksvoll, wie zeitlos Gedichte sein können – besonders dann, wenn sie durch Musik eine neue Stimme erhalten. red