Die Zahl der Arbeitslosen im Landkreis Erlangen-Höchstadt hat sich im Mai um 57 auf 1592 verringert. Im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 356 Arbeitslose weniger. Die Arbeitslosenquote betrug im Mai 2,0 Prozent; vor einem Jahr hatte sie sich auf 2,5 Prozent belaufen.

Im Mai meldeten sich 354 Personen (neu oder erneut) arbeitslos, das waren 27 weniger als vor einem Jahr. Gleichzeitig beendeten 413 Personen ihre Arbeitslosigkeit, 53 weniger als im Mai 2021. Seit Jahresbeginn gab es 2095 Zugänge von Arbeitslosen , gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das eine Abnahme von 163 Meldungen. Dem gegenüber stehen 2208 Abmeldungen von Arbeitslosen , im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist das eine Abnahme von 93 Abmeldungen.

Im Mai meldeten sich 170 zuvor erwerbstätige Personen arbeitslos, 29 weniger als vor einem Jahr. Durch Aufnahme einer Erwerbstätigkeit konnten in diesem Monat 157 Personen ihre Arbeitslosigkeit beenden, 43 weniger als vor einem Jahr.

Im Mai waren 1090 Arbeitsstellen gemeldet, gegenüber April ist das ein Plus von 96 oder zehn Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 428 Stellen mehr (65 Prozent). Arbeitgeber meldeten im Mai 256 neue Arbeitsstellen, das waren 78 oder 44 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Seit Jahresbeginn sind damit 1057 Stellen eingegangen, das ist ein Zuwachs gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 318 oder 43 Prozent. Zudem wurden im Mai 150 Arbeitsstellen abgemeldet.

Seit Beginn des Berufsberatungsjahres im Oktober meldeten sich 473 Bewerber für Berufsausbildungsstellen, 17 weniger als im Vorjahreszeitraum. Zugleich gab es 561 Meldungen für Ausbildungsstellen, das entspricht einem Plus von 13. Ende Mai waren 169 Bewerber noch unversorgt und 357 Ausbildungsstellen noch unbesetzt.

Nach Branchen gab es bei der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung absolut betrachtet die stärkste Zunahme bei der Herstellung von überwiegend häuslich konsumierten Gütern. Am ungünstigsten war dagegen die Entwicklung in der Metall- und Elektroindustrie sowie Stahlindustrie. red