So hatte sich der TSV Meeder den vorletzten Spieltag ganz und gar nicht vorgestellt. Durch die extrem bittere 0:1-Heimniederlage gegen den SV Würgau droht nun die ungeliebte Teilnahme an der Relegation. Nichts wurde es aus dem erhofften, vorzeitigen Klassenerhalt.
Zumindest stehen die beiden Direkt-Absteiger stehen fest: Nict mehr zu retten sind der SV Dörfleins (15.) nach dem 1:4 gegen den TSV Schammelsdorf (6.) und der SV Bosporus Coburg (16.) nach dem 1:3 gegen den TSV Breitengüßbach (9.).
Meeder-Bezwinger SV Würgau (14.) rettete sich mit dem 1:0 beim Tabellenzwölften ebenfalls in die Relegation. Die können die Ebensfelder noch vermeiden, wenn sie Meeder und Lettenreuth am letzten Spieltag in der Tabelle noch überholen würden. Die SpVgg Lettenreuth (11.) bezwang die SpVgg Ebing (10.) mit 5:3.

TSV Meeder -
SV Würgau 0:1 (0:0)
Von Beginn an übernahmen die Gäste das Kommando und ließen den Ball und Gegner laufen. Zwangsläufig hatten die Gäste in der Anfangsphase gute Möglichkeiten zur Führung . Die größte in der 10. Minute als Raub allein vor Torwart Komm aus kurzer Distanz scheiterte. Erst nach und nach kam die nervös spielende Heimelf zu mehr Spielanteilen. In der 34. Minute verzog Müller frei vor Torwart Löhrlein
aus zwölf Metern.
Nach der Pause stand der Torwart der Gäste im Mittelpunkt und wurde mit Abstand bester Spieler auf dem Platz. Chancen über Chancen für die TSV-Stürmer, die meist an Löhrlein scheiterten. So kam es wie es kommen musste: Ein Freistoß aus 27 Meter durch Schauer brachte das 0:1 - es blieb die einzige Chance der Gäste nach der Pause.
Meeder schaltete weiter den Vorwärtsgang ein, doch wurden die Aktionen immer ungenauer. Ein verschossener Elfmeter nach
Foul an Wächter durch Thiel trug zur steigenden Nervosität der TSV-Spieler bei. Würgau kämpfte um jeden Meter. In der 94. Minute dann doch noch der vermeintliche Ausgleich durch Gemeinder, aber sein Kopfball ins Tor soll nach Meinung der Unparteiischen aus einer Abseitsposition erfolgt sein. ugö