Vom Blitz getroffen wurde Sitzungspräsident Bernhard Jilke, bei den letzten Büttensitzungen der Westheimer Narrenzunft im Februar 2020. Eigentlich ist die Maskerade spätestens in der nächsten Session vergessen, aber seit den letzten beiden Jahren ist alles anders. „Corona schlug nicht nur auf die Faschingsgesellschaften ein wie ein Blitz“, sagt Jilke. Und wie er fühlen sich alle Aktiven nach wie vor noch schwer getroffen.

In Verbindung bleiben die Westheimer Aktiven vor allem über Social Media, wo man sich hin und wieder einmal ein paar Bilder oder kleine Videos zum Lachen zuschickt.

Der Präsident hofft, dass die Spätfolgen des „Blitzschlags“ spätestens im Herbst 2022 wieder in Euphorie umschlagen, um tatkräftig die Büttensitzungen 2023 zu planen.

Jilke gesteht, er werde von seiner Familie an den Faschingstagen immer wieder ertappt, wenn ich mit der Fernbedienung in alle möglichen Faschingssendungen reinzappt. „Es ist zwar ein schwacher Trost, aber so kommt das Faschingsherz nicht komplett zum Stillstand.

Fehlt noch ein besonderer Geistesblitz. Jilkes Lieblingszitat stammt von keinem geringeren als Goethe: „Wenn keine Narren auf der Welt wären, was wäre dann die Welt?“ eki