Die freiwilligen Feuerwehren der Stadt Haßfurt freuen sich über sechs neue Atemschutzgeräteträger. In einem mehrwöchigen Lehrgang haben sie die technischen und taktischen Aspekte der anspruchsvollen Arbeit unter schwerem Atemschutz erlernt.

Fast 40 Unterrichtsstunden investierten die Teilnehmenden sowie die Ausbilder in den Lehrgang, der im Februar und März bei der Feuerwehr Haßfurt stattfand. Ein Kamerad der FF Prappach und fünf Einsatzkräfte der FF Haßfurt schlossen die Ausbildung am 31. März schließlich erfolgreich ab. Sie verstärken nun ihre Feuerwehren in dem körperlich wie taktisch anspruchsvollen Tätigkeitsbereich.

Den Beginn des Lehrgangs markierten zunächst einige theoretische Grundlagen und eine körperliche Gewöhnungsübung, bei der die Teilnehmenden an ihre körperlichen Grenzen gebracht werden sollten. Es schlossen sich Ausbildungseinheiten zu Themen wie Strahlrohrhandling, Türöffnungstechniken und Brandphänomene an. Der Schwerpunkt lag schließlich auf Techniken zum Suchen und Retten von Personen aus verrauchten Bereichen.

Ihre erlernten Kompetenzen stellten die Teilnehmenden in einer theoretischen Prüfung sowie einer Belastungsübung im Atemschutzzentrum Knetzgau unter Beweis. In zwei Abschlussübungen griffen schließlich die einzelnen Elemente von Vorbereitung des Innenangriffs, Absuche eines Raums unter Nullsicht und Rettung einer Person ineinander. red