Seit dieser Woche können Kommunen oder Landkreise erstmals eine Förderung für den Glasfaserausbau in Gebieten mit „Grauen Flecken“ beantragen, wie Staatsministerin Dorothee Bär , Beauftragte der Bundesregierung für Digitalisierung, mitteilt. Zu diesen zählen Gebiete mit Internetanschlüssen mit weniger als 100 Megabit pro Sekunde.

Damit wird die Förderung deutlich ausgeweitet. Bislang waren nur Gebiete mit einer Versorgung unter 30 Mbit/s („Weiße Flecken“) förderfähig. Unabhängig von dieser sogenannten Aufgreifschwelle sind besonders wichtige Anschlüsse (Schulen, Krankenhäuser, kleine und mittlere Unternehmen, Gewerbegebiete, lokale Behörden und Verkehrsknotenpunkte wie Häfen oder Bahnhöfe ) auch oberhalb dieser Grenze förderfähig.

Flächendeckendes Netz das Ziel

„Damit gehen wir einen riesigen Schritt in Richtung des Ziels, bis 2025 ein flächendeckendes gigabitfähiges Netz zu haben“, sagt Bär.

Weitere Informationen zum „Graue Flecken“-Programm und zum Förderverfahren gibt es auf www.bmvi.de/breitbandfoerderung. red