Jetzt hat die neue Kinderkrippe in Pfarrweisach ihr richtiges Aussehen: Mit waagrecht angebrachten hellen Lärchenholzbrettern ist aus dem schwarzen Kasten ein freundliches Gebäude auf einer Fläche entstanden. Es steht gegenüber der Kindertagesstätte auf dem Platz des ehemaligen Bahnhofs. Bei der technischen Abnahme lobte Dritter Bürgermeister Sebastian Bock die Zusammenarbeit mit dem Vertriebsunternehmen PH-Container in Schwabach und die Arbeit der tschechischen Firma . „Die haben richtig sauber gearbeitet“, sagte Bock.

In einer Rekordzeit, so Bock, sei der Container von der Planung bis zum Einzug der Kinder erstellt worden. Dies bestätigte auch der Leiter von PH-Container, Martin Herbatsch. Am 15. Oktober vergangenen Jahres sei das Modul bestellt, Mitte Januar geliefert, danach auf- und ausgebaut worden, und am 1. März habe der Betrieb begonnen, resümierte Bock. Laut Herbatsch ist es kein alltägliches Projekt gewesen, zumal wegen der Pandemie der Grenzverkehr zu Tschechien nach Deutschland oft eingeschränkt gewesen sei. Aber Bürgermeister Markus Oppelt habe sich erfolgreich eingesetzt, dass die Arbeiter „über die Grenze durften“.

Das Gebäude , so rechnete Stefan Hofmann von der Bauverwaltung in Ebern vor, kostet rund 300 000 Euro; dazu gibt es 150 000 Euro Zuschuss. Für die Außenanlagen, wie die Pflasterarbeiten, Zaunbau und Freianlage, kämen nochmals 100 000 Euro dazu, so dass die gesamte Maßnahme auf 400 000 Euro kommt. „Dafür muss die Krippe mindestens zehn Jahre betrieben werden“, sagte Hofmann. Auf der Raumfläche von knapp 90 Quadratmetern sind im Gebäude der Gruppenraum, ein Ruheraum, Räume für Personal , Sanitär und Technik sowie ein Kinderwagen-Abstellraum untergebracht. alc