Sie haben alles gegeben, reihenweise Bestzeiten geschwommen und zahlreiche Einzelmedaillen gewonnen - die große Hoffnung aber, den "Haßberg-Cup" zum dritten Mal in Folge zu gewinnen und damit dauerhaft im Trophäenschrank der "Welle" unterzubringen, hat sich für die Schwimmer der SG Haßberge nicht erfüllt. Am Ende stand die SSG Coburg als souveräner Sieger fest. Die heimischen Titelverteidiger kamen in der Schlussbilanz auf Rang 2.
Am Teamgeist fehlte es jedenfalls auch in diesem Jahr nicht. Bei aller Freude über individuelle Erfolge ging bei allen Schwimmern immer wieder der Blick auf die aktuellen Zwischenstände in der Gesamtwertung. Selbst als relativ schnell klar wurde, dass die SSG Coburg diesmal nahezu unbezwingbar war, traten die insgesamt 29 Starter der SG Haßberge weiterhin hochmotiviert auf den Startblock, um möglichst viele Punkte für ihre Mannschaft zu holen und in dem aus 13 Mannschaften bestehenden Teilnehmerfeld vorne mitzuschwimmen.
Hinter der SSG kam es zu einem spannenden Duell zwischen der SG Rödental und der SG Haßberge. Lange Zeit lag die Heimmannschaft dabei auf dem dritten Rang, ehe sie nach dem vorletzten Wettkampf über die 800m Freistil doch noch an den Gästen vorbeizog. Diese knappe Führung gab man über die abschließenden 1500m Freistil nicht mehr aus der Hand. In der Schlussbilanz belegten die Schwimmer der SG Haßberge mit 696 Punkten hinter der SSG Coburg (1433) und vor der SG Rödental (679) Rang 2.
Lena Roth bewältigte die 100m Schmetterling in einer Zeit von 1:12,00, Julia Strobel die 1500m Freistil in einer Zeit von 10:48,69, Johanna Strobel die 100m Brust in einer Zeit von 1:22,34 und Leandro Dietlein die 100m Schmetterling in einer Zeit von 1:23,82. Insgesamt holten Dana Bertram, Laura Dohles (beide 2009), Amelie Werner, Lea Zehe (beide 2006), Eleonora-Francesca Martani, Johanna Strobel (beide 2005), Hannah Seubert (2004), Noreen Bertram, Lena Roth, Julia Strobel (alle 2003) und Miriam Piechaczek (1999) bei den Damen sowie Daniel Raudszus (2009), Manolo Schmidt, Julian Stieb (beide 2008), Minas Hake (2006), Leandro Dietlein, Marc Göbel, Eric Stevanovic, Lukas Stottele, Louis Vollert (alle 2005), Johannes Deublein, Anton Mock (beide 2004), Paul Först, Julian Mock (beide 2003), Jonathan Bischoff (2000), Manuel Deublein (1998), Christian Grieninger (1995), Julian Müller (1994) und Martin Falk (1982) bei den Herren bei 133 Einzelstarts und 6 Staffeleinsätzen 36 Mal Gold, 28 Mal Silber und 17 Mal Bronze.


TV Ebern mit guten Leistungen

Das Eberner Team ging mit zehn Aktiven bei 42 Starts ins Rennen. Ein enormes Wettkampfpensum über 1800m hatte Inka Amend (Jahrgang 2003) zu bewältigen. Ihr wurde bei insgesamt sechs Starts über die Strecken 200/400 und 800m Freistil, 100 und 200m Lagen sowie 100m Schmetterling alles an schwimmerischen Können abverlangt.
Der Lohn für die zahlreichen Einsätze waren drei Silber- und zwei Bronzemedaillen verbunden mit fünf Saisonbestleistungen. Auch ihre Vereinskollegen schwammen am Limit, was die 17 Medaillen (sieben Mal Silber und zehn Mal Bronze) bei 30 Bestzeiten unterstreichen. Bei den Einsätzen hatten auch Carolin Jakob (2004) und Paula Vierbücher (2006) einige Wettkampfmeter herunter zu spulen. Für Jakob sprang dabei eine Bronzemedaille über 400m in der Haßfurter "Welle" heraus, während sich Vierbücher über die Silbermedaille über 400m und einen dritten Platz über 200m Freistil freute.Bronzemedaillen gab es auch für Markus Jakob (2006) über 200 und 400m Freistil.
Gut in Szene setzte sich Lisa Schmidthammer (2003), die über 100m Rücken, 100 und 200m Brust drei Mal Silber holte. Jan Senff (2004) holte über 400m Freistil Bronze. Der jüngste Eberner Schwimmer, Jenei Zsolt (2008), gelang über 400m Freistil der dritte Platz. Lara Amend sicherte sich über 800m Freistil die Bronzemedaille. red/di