Markus Hack und Markus Urban aus Rüssenbach sind seit ihrer Kindheit befreundet und reisen seit Jahren sehr viel zusammen. Sie nahmen nun an der Abenteuer-Tour "Baltic Sea Circle" teil, bei der die Teams mit einem mindestens 20 Jahre alten Fahrzeug antreten müssen. Dabei legten sie rund 8000 Kilometer zurück.
Die beiden Oberfranken, die in der Schweiz arbeiten, verbanden die Tour mit einer Spendenaktion, bei der 3201,41 Euro zusammenkamen. Diesen Betrag überreichten sie nun Professor Christoph Alexiou von der HNO-Klinik des Universitätsklinikums Erlangen.
Markus Hack, der in der Region Bern als technischer Manager bei der Firma Deloro arbeitet, erklärt: "Als ich Professor Alexiou bei der Spendenübergabe näher kennenlernen durfte, war ich sehr daran interessiert, was seine aktuellen und zukünftigen Projekte im Bereich der Krebsforschung sind. Besonders hat mich dabei seine Leidenschaft für die Forschung fasziniert."
Bei der Gelegenheit erzählten die beiden Abenteurer von den zahlreichen Spendengebern, zu denen ihre Verwandtschaft, Betriebe und viele aus ihrem Heimatdorf Rüssenbach zählen. "Wir hoffen, dass diese wichtige Forschung weiterhin von vielen Leuten unterstützt wird", sagt Hack.
Markus Urban, der in Region Zürich als Spezialist Marktstrategie bei Bosch tätig ist, fügt hinzu: "Für uns war die Rallye um die Ostsee mit mehr als 8000 Kilometern eine außergewöhnliche Erfahrung und Herausforderung. Der Spendenaspekt hat der Tour zusätzlich einen ganz besonderen Charakter verliehen. Bei unserem gemeinsamen Treffen mit Professor Alexiou wurde meine Überzeugung nochmals bestärkt, dass wir mit dem Betrag einen faszinierenden und enorm wichtigen Forschungsbereich fördern. Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Spendengebern für diese großartige Summe."
Der Mediziner Christoph Alexiou erklärt: "Ich war von der Motivation und dem Engagement der beiden sehr angetan und habe mich über die große Spende riesig gefreut. Besonders hervorzuheben ist das klare Bekenntnis von beiden, zukunftsorientierte und innovative Forschung zu unterstützen, die später einmal Patienten zu gute kommen soll. Beeindruckt war ich auch, dass sie aus ihrem privaten und gesellschaftlichen Umfeld (Feuerwehr) Menschen dazu bewegt haben, die Zuwendung aufzustocken."
Er dankte Urban und Hack herzlich für ihre Spende, die unmittelbar für Forschungsarbeiten zur Anwendung von magnetischen Nanopartikeln für die Diagnostik und Therapie von Erkrankungen verwendet werden soll. red