In die heiße Phase geht jetzt die Gründung des neuen Dorfladens. Das Gebäude mit dem ehemaligen Dorfladen im Zentrum Obertrubachs hat den Besitzer gewechselt. Die Gemeinde Obertrubach übernimmt eine Mietgarantie für zehn Jahre, geht damit ganz bewusst in Vorleistung.
Ein äußerst aktiver Arbeitskreis mit seinem Sprecher Thomas Laitsch treibt das Projekt zügig voran. Flyer und Veröffentlichung im Mitteilungsblatt sowie große Plakate in den Schaufenstern halten die Bevölkerung auf dem Laufenden über die weitere Entwicklung. Die Werbung läuft auf Hochtouren.
Jetzt gilt es, mindestens 320 Anteile zu je überschaubaren 250 Euro im Rahmen einer Genossenschaft zu verkaufen, der Rest generiert sich aus Förderung der öffentlichen Hand und Spenden. Dann soll es Schlag auf Schlag gehen. Am 17. Juni ist ein Info-Frühschoppen zum Projekt "Dorfladen als Bürgergesellschaft" geplant. Am 5. Juli wird der entscheidende Schritt, die Gründungsversammlung der Bürgergesellschaft, stattfinden.
Jetzt hoffen alle Aktiven im Arbeitskreis, dass ihre Mühe belohnt wird für "unser aller Dorfladen", wie es im Aufruf heißt. Noch in diesem Jahr sollen sich die Tore für die neue und wichtige Grundversorgung in Obertrubach öffnen und zu einer höheren Lebensqualität beitragen.
Unter den diversen privaten Bauanträgen, die einvernehmlich verabschiedet wurden, gab es lediglich eine längere Diskussion zur Bauleitplanung Bärnfels mit der Änderung des Flächennutzungsplans am südlichen Ortsrand. Ein Unternehmen im Ort will sich vergrößern und das Gelände zwischen Kreisstraße und Filialkirche mit Büro- und Verkaufsflächen bebauen.
Einerseits freue sich die Kommune, wie Bürgermeister Markus Grüner (CSU) sagte, wenn ein örtliches Unternehmen investiert und expandiert. Andererseits werde die Bebauung die klassische Ansicht auf die Kirche - prägend für den Ort - wegnehmen. Im Rat sollen Vorgaben wie einstöckige Bebauung gemacht werden. Ein geänderter Flächennutzungsplan wird befürwortet und soll dem Rechnung tragen.


Ortsdurchfahrt Wolfsberg

Verabschiedet hat die Kommune den Abschluss einer städtebaulichen Vereinbarung mit dem Freistaat Bayern über den Bau eines Gehweges mit Bordrinne sowie Sanierung der Fahrbahn im Verlauf der Staatsstraße 2260 in der Ortsdurchfahrt Wolfsberg. Dies war eine Forderung des Amtes für ländliche Entwicklung Bamberg für die Befürwortung des Projektes.
Vorgestellt hat Geschäftsleiter Ulrich Meierhöfer die Jahresrechnung 2017 im Gemeinderat. Die Vorgaben sind im Wesentlichen eingehalten. Höher als vorausgesehen sind die Gebühren für die Kindertagesstätte ausgefallen, was daher kommt, dass sich die Kinderzahl erhöht hat. Jetzt hat der Rechnungsprüfungsausschuss das Wort.