Zum 30. Pflegeeinsatz auf dem Kapellenfriedhof waren fast alle ständigen Helfer erschienen, zusätzlich hatte sich eine neue Helferin gemeldet. Arbeitsgebiet waren im wesentlichen Gräber an der Nordmauer des älteren Teils des Friedhofs. Nach Renovierung des Grabsteins der Familie Krampf, mit zwei wichtigen Architekten für Bad Kissingen, wurde die gesamte Grabstätte gereinigt, weil die Stadt diese neu bepflanzen will.
An der Nordmauer wurden insgesamt 12 Grabstätten gereinigt. Zwei Helfer an der Südmauer gruben Reste von mächtigem Buschwerk aus. An diesem links eingesunkenen Grab will die Stadt demnächst die Steinumrandung anheben.
An dem monumentalen Familiengrab an der Nordmauer der Familien Einhenkel-Geyer und Hergenröder gab es eine Überraschung. Als man an der dichten Efeudecke einen Steinsockel fand, wurde in der Mitte wie ein Teppich die Überwucherungen mit Efeu aufgerollt, heraus kam eine unversehrte Gruftplatte. Am nächsten Tag hat sich ein weiterer Helfer gemeldet. Der nächste Einsatz auf dem Kapellenfriedhof ist voraussichtlich am Donnerstag, 17. Mai. kew