In der Sitzung des Gemeinderates am Montag informierte die Rektorin der Grundschule Stockheim, Astrid Kestel, über die neue Namensgebung der Grundschule Stockheim. Sie soll zukünftig den Namen "Glück auf Grundschule Stockheim" heißen. Dafür haben sich in Befragungen die Eltern, Schüler und auch bestellte Personen in mehreren Beratungen entschieden. Auch ein Logo wurde dazu bereits entworfen.
Zur Grundschule Stockheim gehören die Schulgebäude in Stockheim und Reitsch. Jetzt folgt ein Antrag an die Regierung von Oberfranken, und der Gemeinderat muss in einer nächsten Sitzung noch per Beschluss entscheiden.
Bürgermeister Rainer Detsch dankte allen Beteiligten die an der Namensgebung mitwirkten. Es sei ein gutes Ergebnis. Vom Gemeinderat erhielt er schon mal vorab ein positives Signal.
Das Gremium beschloss die Anschaffung eines Pritschenwagens mit Kippvorrichtung für den Bauhof. Es lagen vier Angebote vor. Da man der Meinung war, dass noch Spielraum zu Verhandlungen vorhanden sei, gaben die Räte den Bürgermeister und der Verwaltung den Weg frei, sowohl das Altfahrzeug (Ford Transit Pritschenwagen, Erstzulassung 09/2008) zum besten Preis zu verkaufen, als auch für die Anschaffung des Neufahrzeuges zum günstigsten Preisangebot.


Kein Tüv mehr

Das Altfahrzeug ist ohne Kippvorrichtung, und eine Vorführung beim Tüv brachte erhebliche Mängel zum Vorschein. Auch an der Pritsche wurden größere Schäden festgestellt mit der Folge, dass für das Fahrzeug kein neuer Tüv erteilt wurde. Eine grobe Kostenschätzung ergab einen Aufwand von mindestens 7 000 Euro, informierte Geschäftsleiter Rainer Förtsch. Aufgrund des Gesamtzustandes des Fahrzeugs wird damit eine Sanierung unwirtschaftlich, so der Geschäftsleiter.
Ein Antrag auf Neubau eines Wohnhauses mit Doppelgarage "An der Haßlach" in Stockheim erhielt mit verschiedenen Freisetzungen zum bestehenden Bebauungsplan einstimmig das gemeindliche Einvernehmen. Stefan Häfner (FW) meinte, dass die Straßenbeleuchtung "Am Hainbach" in Nähe des Schulgebäudes Reitsch zu schwach sei. Der Rathauschef informierte, dass dies schon überprüft und als der Norm entsprechend bewertet wurde. Dennoch will man prüfen, eventuell eine zusätzliche Leuchte anzubringen.
Ferner schlug Häfner vor, das frei werdende Raiffeisengebäude in Burggrub für die Gemeinde zu erwerben. Man habe schon um Vorkaufsrecht gebeten, entgegnete das Gemeindeoberhaupt, allerdings müsse man abwarten.
Joachim Ranzenberger (CSU) fragte nach der Umrüstung auf LED-Straßenleuchten im Gemeindebereich. Hierzu finde in diesen Tagen ein Gespräch mit dem Energieversorger Bayernwerke statt, so Bürgermeister Detsch. Rudi Jaros (FW) sprach sich lobend über die Pflege des Haßlacher Friedhofes aus, die vom Bauhof Stockheim übernommen wurde; für die ordentliche Arbeit seien die Bürger dankbar, sagte Jaros. Bürgermeister Detsch informierte über den neuesten Stand der Baustelle der Deutschen Bahn an der Bahnunterführung der Maxschachtstraße. Offensichtlich habe man eine Lösung des Wasserablaufes gefunden, und es werde wieder an der Baustelle gearbeitet. Die Maßnahme soll nach seinen neuesten Kenntnissen wohl Ende September/Anfang Oktober dieses Jahres abgeschlossen sein. eh