In einer Feierstunde wurde der bisherige Geschäftsleiter der Meisterschule Ebern, Abteilungsdirektor Rainer Klingert, in den Ruhestand beziehungsweise in die Altersteilzeitphase verabschiedet. Bezirkstagspräsident Erwin Dotzel dankte ihm dafür, dass er sehr strukturiert hier die Weichen gestellt habe. Alle könnten stolz sein, dass die Schule einen hervorragenden Ruf genießt.
Geschäftsführer Klingert habe die Schule in einer schwierigen Zeit übernommen, in der man nicht wusste, ob die Einrichtung auch weiterhin vom Bezirk mitgetragen wird oder ob es auch künftig noch genügend Meisterschüler gibt. 74 Prozent der nicht gedeckten Kosten würden ja durch den Bezirk getragen. Heute sei man froh, dass es die Meisterschule in Ebern gibt.
Rainer Klingert habe diesen Weg elf Jahre lang als Geschäftsführer begleitet. Dabei gab es viele große Aufgaben zu bewältigen. Die jetzige Investition für das Wohnheim und die Sanierung des Hauptgebäudes mit einer Summe von 3,5 Millionen Euro seien sehr nachhaltig und stärkten die Schule für die nächsten 25 Jahre.
Schulleiter Oliver Dünisch bezeichnete Rainer Klingert als einen extrem guten Zuhörer, der nicht mit vorgefertigter Meinung ins Gespräch gegangen sei, auch nicht als Geldgeber. "Für begründete Wünsche hatte er immer ein offenes Ohr, und die Zukunftsorientierung war sein Ding." Die Schule sei ihm immer ein großes Anliegen gewesen und er habe individuelle Lösungen ermöglicht.
Der scheidende Geschäftsleiter Rainer Klingert erklärte, er habe hier ein motiviertes Team vorgefunden, wie man es selten finde. Die Sanierung sei ein Zukunftsanker, der notwendig gewesen sei.
Als Klingerts Nachfolger wird nun Andreas Polst tätig sein. gg