Die Handball-Bezirksoberliga bläst am Wochenende in ihr Horn zum letzten Gefecht. Für die Eberner Meute steht dabei eine besonderes Hatz auf dem Programm. Die TVE-Männer treten am Samstag um 16.30 Uhr bei der SG Marktleuthen/Niederlamitz an.
Auch wenn sowohl der achte Tabellenplatz für die Eberner als auch der fünfte für die Heimmannschaft nahezu zementiert sind, bietet das Spiel einen besonderen Reiz, denn beide Teams sind sich seit dem letzten Saisonspiel der vergangenen Saison freundschaftlich verbunden. Und so werden sie überwiegend gemeinsam den Abschluss der Spielzeit 2017/18 nach dem Spiel am Samstag feiern. Doch vorher, da sind sich beide Mannschaften einig, möchten sie sich noch einmal ein ähnlich umkämpftes Spiel wie in der Hinrunde liefern, als die Ostoberfranken nach einer Abwehrschlacht mit dem 21:17 beide Punkte aus Ebern entführten.
Allein der Hinspielsieg und der fünfte Platz im Klassement schieben der SG Marktleuthen/Niederlamitz die Favoritenrolle zu. Großer Pluspunkt der Mannschaft des erfahrenen Trainers Horst Roch ist deren stets am Limit kämpfende, harte Abwehrreihe, die jeden Gegner zu Problemlösungen zwingt. Torhüter John komplettiert dahinter die starke Abwehrformation. Zweiter Pluspunkt ist ihre mannschaftliche Geschlossenheit. Zwar gehen die Rückraumspieler und Toptorschützen Zapf und Kassing oftmals vorneweg, doch auch Spieler wie Oswald, Dietel oder Fürbringer gilt es stets zu beachten, auch wenn mit Wiedel ein wichtiger Akteur im Dress der SG fehlen wird.
Die Eberner wollen sich jedoch keineswegs verstecken und mit einer guten Leistung deutlich machen, dass die vier Heimsiege der Rückrunde keineswegs Zufallsprodukte waren. Zugleich schielt der TVE mit einem Auge auf die Möglichkeit, auch mal auswärts einem Favoriten ein Bein zu stellen, nachdem dies bereits in Bayreuth kürzlich beinahe gelungen war. Dabei trifft es sich gut, dass der Eberner Kader vermutlich wieder bis auf den letzten Platz besetzt sein wird.
Ihren treuen Anhängern empfiehlt die Mannschaft, den Besuch des Spiels in Weißenstadt mit einer Visite der dortigen Therme zu verbinden und die Saison nach dem Spiel gemeinsam mit dem Team vor Ort ausklingen zu lassen. di