Während der Generalsanierung der Hallerndorfer Grund- und Mittelschule muss auch das Untergeschoss der Willersdorfer Schule als Klassenzimmer genutzt werden. Da sämtliche Klassenzimmer in Willersdorf der Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind, sollen Vorhänge für Schatten sorgen. Für insgesamt vier Räume erwirbt die Gemeinde Hallerndorf die Verdunkelungsvorhänge zu einem Preis von 5305 Euro von der Firma Murk aus Wachenroth, die das günstigste Angebot vorgelegt hatte.
Reinhold Ruschig (WG Schnaid/Stiebarlimbach) fand die Ausgabe von 5000 Euro für Vorhänge verhältnismäßig hoch und wollte wissen, was nach der Schulsanierung damit passiere. Sie werden benötigt, auch wenn sie nur eine relativ kurze Zeit gebraucht würden, sagte Bürgermeister Torsten Gunselmann (FWG). Er wies darauf hin, dass in der Willersdorfer Schule auch die Rettungswege und Notausgänge nachgebessert werden müssen.


Neue Serveranlage im Rathaus

Im Hallerndorfer Rathaus wird ein Server für den Datenaustausch der Finanzverwaltung benötigt, während ein zweiter Server für die Verwaltungsdaten, die Bücherei und die Kindertagesstätten betrieben wird. Da Ende Februar einer der Server ausfiel und somit kein Datenaustausch mit der Finanzverwaltung mehr möglich war, musste eine neue und leistungsfähige Serveranlage beschafft werden, erklärte Kämmerer Christian Schmitt. Die für den Austausch der Server notwendigen Mittel sind im Haushaltsplan 2018 vorgesehen. Der Gemeinderat stimmte der Anschaffung einer neuen Serveranlage zum Preis von 24 267 Euro einstimmig nachträglich zu.


Neu: Bautechnikerin

Da zum 1. Mai eine Bautechnikerin das Personal des Hallerndorfer Rathauses komplettiert, wird zusätzlicher Büroraum benötigt. Deswegen soll das Standesamtszimmer in das alte Forsthaus verlegt werden und das dann frei werdende Zimmer im Rathaus künftig die Finanzverwaltung beherbergen. Der Gemeinderat stimmte zu. Die benötigten 25 000 Euro sind im Haushaltsplan vorgesehen. Ebenso muss das neue Standesamtszimmer im alten Forsthaus repräsentativ hergerichtet werden. "Uns muss bewusst sein, dass die Kosten auch höher kommen können", warnte Gerhard Bauer (WG Hallerndorf). Robert Linz (WG Trailsdorf) wies darauf hin, dass es keine Alternative hierzu gebe.


Friedhof in Willersdorf

Vor dem Eingang zum Willersdorfer Friedhof sollen Flächen befestigt werden, damit dort Autos parken können, beschlossen die Hallerndorfer Gemeinderäte einstimmig. Diese Arbeiten sollen zum Preis von 3910 Euro von "Adis Baggerbetrieb" aus Trailsdorf übernommen werden. Das Unternehmen hatte das günstigste Angebot unterbreitet. Nachdem der Oberboden abgetragen wurde, soll der Untergrund mit Kies befestigt werden: "Dann schaut es sauber aus", versicherte Bürgermeister Gunselmann.


Bauanträge

Beim Antrag für den Neubau einer Biogasanlage in Willersdorf gab es zwei Gegenstimmen. Werner Fischer (WG Hallerndorf) merkte an, dass in der Gemeinde bereits eine recht hohe Dichte an Biogasanlagen vorhanden sei. Die geplante Anlage sei im Verhältnis zu den bereits bestehenden deutlich kleiner, wies Bürgermeister Gunselmann darauf hin, dass in dieser lediglich Gülle und Futterreste vergärt werden sollen.

Da Hallerndorf und Höchstadt an der Aisch Nachbargemeinden sind, muss die Gemeinde Hallerndorf bei Bauleitverfahren und Bebauungsplänen von Höchstadt angefragt werden. Da die öffentlichen Belange der Gemeinde weder durch den Bebauungsplan "Seeleinsäcker" in Schwarzenbach noch durch den Bebauungsplan "Schaftrath" in Förtschwind beeinträchtigt werden, stimmten die Gemeinderäte diesen einstimmig zu. Die Beratung über den Haushaltsplan vertagten die Gemeinderäte.