Am Dienstag, 19. Januar, lagen im Landkreis Bad Kissingen fünf neue Coronafälle vor. Aktuell sind 162 Menschen mit dem Virus infiziert, gegenüber dem Vortag sind 41 weitere Personen genesen. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt nach Berechnung des Staatlichen Gesundheitsamtes 101,7, heißt es in einer Pressemitteilung des Landratsamtes. Bisher sind im Landkreis Bad Kissingen insgesamt 1900 Coronafälle bestätigt. Als gesundet gelten 1668 Personen. 70 Personen, die positiv auf Covid-19 getestet waren, sind gestorben. 281 Kontaktpersonen befinden sich aktuell in Quarantäne, stationär behandelt werden 27 Personen. Die Zahl der aktuell Infizierten teilt sich wie folgt auf die Altlandkreise auf: Bad Kissingen (60), Hammelburg (42), Bad Brückenau (60).

Eine weitere Person, die mit Covid-19 infiziert war, ist verstorben. Sie war über 80 Jahre alt, hatte mehrere Vorerkrankungen und lebte zuletzt Zuhause. Im Caritas Seniorenzentrum St. Gertrudis, Bad Kissingen, wurden zwei Bewohner positiv getestet.

Masken-Verteilung startet

Seit Montag müssen Kunden ab einem Alter von 15 Jahren im Einzelhandel sowie im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) FFP2-Masken oder Masken vergleichbarer Schutzklasse wie KN95 tragen - das hat die Bayerische Staatsregierung beschlossen. In diesem Zusammenhang hat die Regierung zugesagt, pflegenden Angehörigen sowie hilfsbedürftigen Menschen kostenlose Masken zur Verfügung zu stellen.

Für die Verteilung der Masken sind die Landkreise bzw. kreisfreien Städte zuständig. So arbeitet das Landratsamt Bad Kissingen aktuell mit Hochdruck daran, die Masken - insgesamt etwa 23 500 Stück - zu verteilen. "Der Aufwand ist nicht unerheblich, aber wir setzen alles daran, die hilfeberechtigten Bürger so schnell wie möglich mit FFP2-Masken zu versorgen", so Landrat Thomas Bold in einer Mitteilung des Landratsamtes. "Unterstützt werden wir dabei von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des THW und Feuerwehrleuten aus dem Landkreis - dafür sind wir sehr dankbar."

Menschen, die bedürftig sind, bekommen den Schutz - je fünf Masken - spätestens bis Ende der Woche direkt per Post zugestellt. Pflegende Angehörige können die FFP2-Masken (jeweils drei für die Hauptpflegeperson) in den jeweiligen Stadt- bzw. Gemeindeverwaltungen am Wohnort der pflegebedürftigen Person kostenfrei abholen. Dafür müssen sie lediglich ein Schreiben der Pflegekasse vorlegen, in dem die Pflegebedürftigkeit bzw. der Pflegegrad festgestellt wird.

Das Landratsamt weist zudem darauf hin, das für Termine im Landratsamt ab sofort ebenfalls das Tragen einer FFP2-Maske erforderlich ist. red