Einladung ergeht zur Premiere der "Hexenjagd von Pottenstein" am heutigen Samstag um 20 Uhr. Dabei werden die Besucher aufgefordert, dem Schmied von Pottenstein und der "Hexe" Anna auf dem Weg durch die abendliche Stadt zum Bürgerhaus zu folgen.

Ein halbes Dutzend Zeugen ...

Ausgangspunkt ist das Jahr 1738. Das schlimme Hochwasser 1718 und dieses verheerende Feuer vor etwa zwei Jahren werden alleine der "Hexe Anna" zugeschrieben. Ihr wird vorgeworfen, sie praktiziere Zauberei und sei mit dem Teufel im Bunde. Es gibt ein halbes Dutzend Zeugen, die beobachtet haben wollen, wie diese "Hexe" mit schwarzem Pulver magische Praktiken vollzogen habe. Schwarze Magie sei im Spiel. Es kommt letztlich vor dem Bürgerhaus zur Anklage. Ist Anna schuldig oder unschuldig?

Das Leben im 18. Jahrhundert

Am Premierentag wird Jens Kraus vom Fränkische-Schweiz-Museum Tüchersfeld im Anschluss ein paar Worte zum Thema "Leben im 18. Jahrhundert" an die Gäste der Führung richten, die circa 1,5 Stunden dauert. Die Tour findet bei jedem Wetter statt. Treffpunkt ist das Rathaus Pottenstein. red