"Es gibt sicher bessere Landesliga-Partien", sagt Armin Eck nach dem Spiel seines SV Friesen beim SV Mitterteich am vergangenen Mittwoch (0:0). Letztlich war er mit dem einen Punkt doch zufrieden, auch wenn aufgrund der Torchancen mehr drin gewesen wäre für seine Mannschaft.
Diese präsentierte sich in den bislang zwei Saisonspielen ordentlich, findet der Trainer. Auch die Neuzugänge haben ihre gute Form der Vorbereitung bestätigt. "Tobias Bauerschmidt hat eine gute Ausstrahlung und ist der erwartete Rückhalt. Auch Alexander Kunz hat schon gezeigt, dass er auf diesem Niveau spielen kann", urteilt der Coach. Und der erst 18-jährige Kai Aust schaffte gegen Mitterteich den Sprung in die erste Elf. Aber auch Max Schülein und Robin Tögel seien schon ganz nah dran. Mit ihnen konnte Eck die erhofften Impulse von der Bank setzen. Das Spiel gegen Mitterteich hat jedoch gezeigt, dass die Friesener noch effektiver vor dem Tor werden müssen.
Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich am Sonntag um 15 Uhr, wenn mit dem SC Schwabach ein weiterer Aufstiegsanwärter um Top-Torjäger Michael Weiß (28 Tore 2017/18) im Frankenwaldstadion gastiert. "Wir haben Respekt, aber keine Angst vor diesem Gegner", gibt sich der Trainer kämpferisch. Er hofft, dass seine Mannschaft das Gefühl, noch ungeschlagen zu sein, in diese Partie mitnehmen kann.
Ob er dabei auf seinen Kapitän Nils Firnschild zurückgreifen kann, bleibt bis zum Anpfiff noch fraglich. Er hat derzeit leichte Probleme im Oberschenkel. Dafür wird Niklas Wiebach wieder zurückkehren. dob
SV Friesen (Aufgebot): Bauerschmidt, Kirschbauer - Roger, Baier, Sesselmann, Kunz, Lindner, Altwasser, Aust, Daumann, Brandt, Wiebach, Schülein, Tögel, Söllner, Rödel, Stumpf, Münch. Fraglich: Firnschild. Es fehlen: Nützel, F. Müller, Schütz.


FC Coburg

Am Sonntag um 11 Uhr steht der FC Coburg beim Meisterschaftskandidaten Nummer eins, dem FC Feucht, vor einer riesigen Herausforderung. Die Vestestädter waren erst einmal im Einsatz, der mit 1:1 gegen den Mitaufsteiger FC Vorwärts Röslau durchwachsen ausfiel. "Wir sind vom Spieltempo her noch nicht auf dem Level, das ich mir vorstelle. Auch der Fitnesszustand lässt auf einigen Positionen noch zu wünschen übrig", bekennt Trainer Lars Scheler kritisch. Der FCC kann morgen wieder auf seine gegen Röslau schmerzlich vermissten Kreativspieler Sertan Sener und Fabian Carl zurückgreifen. Ein längerer Ausfall droht dagegen Neuzugang René Knie wegen einer noch nicht exakt diagnostizierten Syndemosebandverletzung. hh


TSV Sonnefeld

"Mir ist es inzwischen egal, was überall über uns geplaudert wird. Feucht war nicht unsere Kragenweite und außerdem hatten wir sieben neue Spieler in der Anfangsformation, die nervös waren. Da kann es schon passieren, dass man gleich so hoch verliert." Louis Kappenberger, der mit einem Kreuzbandriss mehrere Monate ausfällt, sieht die Auftaktniederlage durchaus gelassen. Schon heute um 16 Uhr hofft er bei der SpVgg Selbitz durchaus auf etwas Zählbares. ct