Der Kreisverband Bamberg des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) trauert um seinen langjährigen Vorsitzenden und Ehrenvorsitzenden Franz Goetz, der am Montag im Alter von 79 Jahren gestorben ist. Goetz engagierte sich seit 1989 als Mitglied des Kreisvorstandes und war von 2001 bis 2009 dessen Vorsitzender. Durch seine fachliche Kompetenz habe er laut Kreisgeschäftsführer Klaus Otto maßgeblich dazu beigetragen, dass der Kreisverband Bamberg seine Angebote ausgebaut habe - bei der Sozialarbeit, der Ambulanten Pflege, dem Hausnotrufdienst, beim Mahlzeitendienst "Essen auf Rädern", beim Service-Wohnen und beim Fahrdienst. Dem Verhandlungsgeschick von Goetz sei es auch zu verdanken gewesen, dass der Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Bamberg-Forchheim im Jahr 2006 eine neue langfristige Nutzungsvereinbarung für die Räumlichkeiten der Rettungsleitstelle in der BRK-Rettungszentrale Bamberg unterzeichnete. Noch zwei Jahre zuvor war der Auszug fest geplant gewesen. Aktiv betätigte er sich seit 1980 im BRK-Elfterrat und fungierte von 1984 bis 2001 als dessen Präsident. Zudem ging er als Blutspender vorbildlich voraus und kam auf über 100 Spenden. Im April 2009 wurde Franz Goetz schließlich zum Ehrenvorsitzenden des BRK-Kreisverbandes Bamberg ernannt. Für seine großen Verdienste um das BRK und das Gemeinwohl wurde er mehrfach ausgezeichnet, wobei die Verleihung des Verdienstkreuzes am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 2013 besonders herausragt.
Der Diplom-Pädagoge arbeitete zuletzt als Rektor der Volksschule Gaustadt, ehe er im Jahr 2000 in den Ruhestand versetzt wurde. Er war zudem Ehrenphilistersenior der katholischen Studentenverbindung Mainfranken Bamberg im KV, Ehrenmitglied im Männerturnverein 1882 Bamberg sowie Mitglied der Kaiser-Heinrich-Gilde Bamberg. Er hinterlässt eine Ehefrau, zwei Kinder und drei Enkel. Die Beerdigung findet am Donnerstag, 1. März, um 13 Uhr am Friedhof Bamberg statt. red