Neun fränkische Stadtwerke, darunter Coburg, Neustadt bei Coburg und Rödental, stellen die Weichen für die Zukunft und setzen auch bei den Themen Energiewende und Digitalisierung auf regionale Zusammenarbeit. Aus einer Pressemitteilung geht hervor, dass die Unternehmen eine gemeinsame Gesellschaft gegründet haben, die "Frankenmetering GmbH & Co. KG", mit der sie den Einsatz intelligenter Messsysteme in Franken vorantreiben werden. Statt der schwarzen Stromzähler erfassen künftig intelligente, voll digitale "Smart Meter" die Energieverbräuche. Die Bundesregierung sieht in der Digitalisierung einen essenziellen Baustein für das Gelingen der Energiewende und hat deshalb den Betrieb von Energiezählern gesetzlich neu geregelt. Das sogenannte Messstellenbetriebsgesetz macht klare Vorgaben für den Ausbau intelligenter Messsysteme. Die Verantwortung für den Einbau der intelligenten Zähler, die Datenverwaltung und die Datensicherheit hat die Bundesregierung per Gesetz den sogenannten grundzuständigen Messstellenbetreibern übertragen. Das ist im Regelfall der Verteilnetzbetreiber und somit das örtliche Stadtwerk.
Geschäftsführer der Kooperationsgesellschaft sind Mathias Redznik, Prokurist und kaufmännischer Bereichsleiter der Stadtwerke Forchheim, sowie Dietmar Benkert, Hauptabteilungsleiter Elektrizität der Süc Coburg. Das Konzept der Frankenmetering GmbH sieht vor, dass die vielfältigen Aufgaben auf die beteiligten Unternehmen verteilt und Kosten durch einen gebündelten Einkauf gesenkt werden. red