Das Handwerk gelegt werden konnte einem 33-jährigen Mann , der immer wieder mit seinem Motorrad vor der Polizei flüchtete und zunächst unerkannt entkommen konnte. Im Zuge einer Durchsuchungsaktion fanden Polizeibeamte einschlägige Beweismittel, die den Verdächtigen letztendlich überführen. Er wird nun wegen zahlreicher Verkehrs- und Fälschungsdelikte zur Verantwortung gezogen.

Nach einem richterlichen Durchsuchungsbeschluss wurde laut Bericht der Polizeiinspektion Ebermannstadt am Dienstagmorgen im östlichen Landkreis Forchheim das Anwesen eines Mannes genauer unter die Lupe genommen. Dabei fanden die Beamten in einem Schuppen, der als Werkstatt und Unterstellplatz fungiert, an einem nicht zugelassenen Motorrad der Marke Suzuki ein angebrachtes Kennzeichen, das manipuliert war.

Kennzeichen manipuliert

Offenbar hatte der Besitzer des Motorrades die Buchstaben und die Ziffern auf dem amtlichen Kennzeichen derart frisiert, so dass keine Rückschlüsse auf den Halter beziehungsweise den Fahrer erfolgen konnten. Das Kennzeichen war im August 2021 von einem Motorrad im Raum Eckental entwendet worden.

Weiterhin wurde bei dem Biker eine auffällige Motorradkleidung mit Helm gefunden und sichergestellt, die den Schluss nahelegen, dass der Mann ebenfalls mit dem Motorrad , das wiederum mit einem anderen amtlichen Kennzeichen versehen war, im Vorjahr im Raum Gräfenberg unterwegs war.

Keine Fahrerlaubnis

Offenbar wollte der Mann unerkannt bleiben, da er nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Bei den weiteren Überprüfungen fand ein findiger Beamter in einem von dem 33-Jährigen benutzten Rucksack ein Fläschchen mit weißer Substanz. Ein Drogenschnelltest schlug positiv auf Amphetamin an.

Nun wird der Uneinsichtige sich zusätzlich noch wegen des Besitzes von Betäubungsmitteln strafrechtlich verantworten müssen. Die polizeilichen Ermittlungen hinsichtlich der verkehrsrechtlichen Verfehlungen dauern an. pol