Beim Infotreff der Ortsgruppe Forchheim des Verkehrsclubs VCD standen drei Themenschwerpunkte im Mittelpunkt der Diskussion : die Aktion „Stadtradeln“, der geplante „Metropolradweg“ Bamberg – Nürnberg sowie das Verkehrskonzept der Stadt Forchheim für die nächsten 20 Jahre.

Das „Stadtradeln“ ist eine Aktion , die die Bedeutung des Fahrrads als Alltagsverkehrsmittel aufzeigen soll. Sie wird in diesem Jahr erstmals auch im Landkreis Forchheim durchgeführt. Am Mittwoch, 29. Juni, 19 Uhr, will Rolf Hörnlein vom VCD Forchheim die wachsende Bedeutung des Fußgänger- und Radfahrverkehrs für Städte und Gemeinden erläutern. Diese Veranstaltung findet online statt (Einwahldaten unter E-Mail vcd@hoernlein-r.de).

Der geplante „Metropolradweg“ soll am Europakanal entlang eine Radschnellverbindung von Bamberg über Forchheim und Erlangen nach Nürnberg herstellen. An der vom Planungsbüro im Landratsamt Forchheim anberaumten Besprechung zu diesem Thema (Streckenabschnitt Bamberg bis Hausen) wird der VCD teilnehmen. Er wolle besonders darauf hinweisen, dass nicht nur die bekannten Gefahrenpunkte auf dieser Strecke ins Visier genommen werden, sondern insbesondere auch darauf geachtet wird, dass der Weg am Kanal entlang zumindest in vielen Teilabschnitten auch eine beliebte Fußgängerroute ist.

Besondere Aufmerksamkeit verdient die Strecke im Bereich der Stadt Forchheim , ganz besonders im Bereich des Spielplatzes neben der Adenauerbrücke. Auch auf eine gute Anbindung der an der Strecke liegenden Ortschaften müsse Wert gelegt werden.

Schließlich entspann sich eine Diskussion über die Vorstellungen zur Verkehrsentwicklung und Verkehrsplanung in Forchheim , die in naher Zukunft auch vom Stadtrat festgelegt werden muss. Die Attraktivität der Innenstadt müsse laut VCD gesteigert werden, was nur dann gelingen könne, wenn die Bürger und die Gäste sich auch außerhalb der bestehenden Fußgängerzone wohlfühlen könnten. Insgesamt müsse die Attraktivität für Fußgänger und Radfahrer in der ganzen Stadt gesteigert werden. Grundkonsens bestand auch darüber, dass der Busverkehr wesentlich attraktiver werden müsse. red