Die 49 besten der 425 Weiterbildungsabsolventen, die ihren Abschluss bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) für Oberfranken gemacht haben, wurden mit dem Meisterpreis der Bayerischen Staatsregierung ausgezeichnet, darunter auch vier aus dem Einzugsgebiet Forchheim.

Diese sind Lisa Grimm und Jannik Hackenberg aus Forchheim, Luisa Dachwald aus Ebermannstadt sowie Elisa Siegmund aus Gößweinstein. Das vermeldet die IHK in einer Pressemitteilung. Als „großes Schwerpunktthema“ der IHK für Oberfranken hat deren Vizepräsident Michael Bitzinger die Stärkung der beruflichen Bildung bezeichnet.

Bei der Ehrung der Meisterpreisträger in Bayreuth sagte der Vizepräsident: „Wir wollen zeigen, was die berufliche Bildung kann: Sie bringt hervorragend qualifizierte Fachkräfte hervor und trägt dazu bei, die Zukunft unseres Wirtschaftsstandorts Oberfranken zu stärken.“

Alle Meisterpreisträger hätten Herausragendes geleistet, so Bitzinger. Er bezeichnet die Absolventen als „Aushängeschilder der beruflichen Bildung“. Der Abschluss selbst sei ein „echter Meilenstein“.

Die besten 49 Absolventen wurden mit dem Meisterpreis der Bayerischen Staatsregierung ausgezeichnet. Diesen Preis erhalten jeweils 20 Prozent der Prüfungsbesten einer Fachrichtung, sofern sie mindestens ein „Gut“ als Abschlussnote erzielt haben.

Alle Absolventen erhalten zudem den Meisterbonus der Staatsregierung, der derzeit 3000 Euro pro Person beträgt. red