Eine Spende in Höhe von 1000 Euro überreichten die CSU und die Frauenunion Ebermannstadt für die 16-jährige Emily Wolf aus Eschlipp.

Die Jugendliche erlitt bei einem Schulunfall 2019 ein schweres Schädelhirntrauma und ist seither an einen Rollstuhl mit Beatmungsgerät gebunden. Sprechen und eigenständige Bewegungen sind ihr bisher nicht möglich, aber Emily nimmt ihre Umwelt wahr, hört gerne Rap-Musik und schaut Serien auf Netflix.

Familie Wolf möchte ihre Tochter nicht in ein Heim geben, gerät aber bei der Pflege zu Hause selbst an ihre Belastungsgrenzen. „Am wichtigsten ist uns, die Rund-um-die-Uhr-Betreuung daheim für Emily zu festigen, aber wir finden kaum Pflegekräfte“, schildert Mutter Carmen.

Besonders zermürbend empfindet Vater Erwin die oftmals hohen bürokratische Hürden. Um Emily zum Beispiel eine bessere Teilhabe an einem „normalen Leben“ zu ermöglichen, wäre ein Rollstuhl mit Aufstehfunktion ideal. Allerdings werde der Bedarf von der Krankenkasse derzeit nicht anerkannt, weil bereits ein Bett mit ähnlicher Funktion vorhanden ist; tagsüber oder auch unterwegs helfe das Emily wenig, bedauert Erwin Wolf.

Die notwendigen barrierefreien Umbauten von Haus und Auto und sonst erforderliche Beschaffungen bedingen einen enormen finanziellen Aufwand. Jede Spende hilft dabei.

Das Angebot, bei der Suche nach Pflegekräften oder bei Behördengängen zu unterstützen, nahm die Familie Wolf mit großem Dank an. Helfende oder Pflegekräfte können unter teamemily@web.de mit der Familie Wolf in Kontakt treten. red