Am 24. November wurden 110 Patienten zu ihrem stationären Aufenthalt im Klinikum in Forchheim mittels eines Patientenbogens befragt. 47 stationäre Patienten nahmen aufgrund ihres Gesundheitszustandes nicht an der Befragung teil. 73 beantwortete Fragebogen kamen zurück und flossen in die Bewertung ein.

Die 15 Fragen befassen sich mit der Zufriedenheit des Patienten mit den ärztlichen Leistungen, mit den Leistungen des Pflegepersonals und nicht direkt dem Heilungsprozess zuzuordnenden Leistungen wie Küche und Hygiene. Auf der Zufriedenheitsskala bedeutet eine 1 „sehr zufrieden“, eine 5 „unzufrieden“.

Arsella Geisler aus Forchheim berichtet in einer Pressemitteilung des Klinikums aus eigener Erfahrung über ihren einwöchigen Krankenhausaufenthalt : Am 19. Januar wurde sie nachts via Notaufnahme wegen einer Entgleisung des Blutdrucks ohne Wartezeiten aufgenommen, nachdem Erstbehandlung und Untersuchung wie ein EKG durchgeführt wurden. In der Kniekehle hatte die 72-Jährige außerdem eine Geschwulst, die am selben Abend von der Chirurgin untersucht wurde und im Laufe ihrer stationären Unterbringung behandelt wurde. Obwohl ihr Corona-Schnelltestergebnis negativ war, begab sie sich für zwei Tage auf die Corona-Isolierstation, weil unter ihren Bekannten jemand positiv auf das Coronavirus getestet worden war. Danach wurde sie auf die reguläre Station verlegt.

Die beste Note der gesamten Umfrage, nämlich eine 1,34, erhielt das Pflegepersonal auf die Frage nach dem persönlichen Umgang. Explizit zufrieden waren die Patienten auch mit der Erreichbarkeit, wenn sie Hilfe vom Pflegepersonal benötigten.

Die Ärztinnen und Ärzte glänzten ebenfalls mit guten Noten im persönlichen Umgang (Note 1,57) und Erreichbarkeit (Note 1,71). Die Küche konnte sich im Vergleich zum Vorjahr beim Zufriedenheitsindex verbessern, von 79,2 auf 82,6 Prozent.

Verbesserungsbedarf sehen die Patienten bei der Wartezeit bei Untersuchungen. Hier vergaben sie die schlechteste Note, eine 2,32. Geschäftsführer Sven Oelkers verweist auf die zusätzlichen Hygiene- und Schutzmaßnahmen zur Vermeidung einer Infektion mit dem Coronavirus: „Die Patientenaufnahme wird durch die notwendigen Abläufe zusätzlich verlängert.“ red