„Afrodream“ – der Traum von Afrika wird in Forchheim lebendig mit den Afrika-Kulturtagen vom 3. bis 5. Juli 2026. Das Hauptkonzert mit der Band „Afrodream“ entführt in einen Kontinent voller Widersprüche und grenzenloser Vielfalt.
Wer in die bunte Atmosphäre des Festivals eintauchen möchte, besucht das vielfältige Programm rund um die Kaiserpfalz, über die Kapellenstraße bis in die Sattlertorstraße (Freitag 17 bis – 22 Uhr, Samstag 11 bis 22 Uhr, Sonntag 11 bis 19 Uhr; Eintritt fünf Euro pro Tag). Organisiert werden die Afrika-Kulturtage vom Pfalzmuseum Forchheim mit Unterstützung des Jungen Theaters Forchheim.
SonderausstellungDas Afrika-Programm läuft bereits mit der Sonderausstellung „Namibia und Deutschland – Aktuelle Aspekte einer besonderen Beziehung“. Inhalt der Ausstellung ist das Land Namibia mit seinen vielfältigen engen Beziehungen zu Deutschland heute (noch bis 2. August).
Höhepunkt der Afrika-Kulturtage Forchheim ist das große Abendkonzert am Samstag um 20 Uhr: Die Band „Afrodream“ ist bekannt dafür, Afrobeat, Jazz, Pop, Ethno-Jazz, Tropical Funk und globale Grooves zu einem einzigartigen Klanguniversum zu verschmelzen. Die Band vereint lebhafte Rhythmen, improvisatorische Energie und einen unwiderstehlichen Groove zu einer Musik, die Grenzen überschreitet.
Der Eintritt ins Konzert kostet im Vorverkauf 21,90 Euro, an der Abendkasse 24,40 Euro. Karten gibt es unter ticketshop.infranken.de.
Ein vielfältiger afrikanischer Basar mit vielen Mitmachaktionen belebt während der Kulturtage das Gelände rund um die Kaiserpfalz: mit afrikanischem Kunsthandwerk, Instrumenten und kulinarischen Köstlichkeiten.
Für Jugendliche organisieren die „Sosolyas“ aus Uganda einen Treffpunkt am Samstag um 11 Uhr am Haupteingang: Bei Gesprächen und Aktionen lernen die Teilnehmer Land und Leute kennen.
Die Verkaufsstände bieten allerlei Souvenirs , Kleidung und Kunsthandwerk aus Afrika. Für Kinder gibt es afrikanische Märchen, Sandmalen und auch sonst jede Menge zu entdecken.
Die Basarbühne lockt mit afrikanischer Musik. „Eusebia“ spielt auf der Sattlertor-Bühne am Samstag um 17 Uhr mit einer starken Verbindung traditioneller Rhythmen aus dem Norden Madagaskars, insbesondere dem traditionellen Salegy, und modernen Afrosounds.
Sonntags um 12.15 Uhr entführt das „Trio Kuku Ba“ mit Ursula Branscheid-Kouyaté, Papis Dahaba aus Senegal und Mamadi Kouyaté aus Mali in die faszinierende Klangwelt Westafrikas. Mit Balafon, Kora und Perkussion verschmilzt das Ensemble traditionelle Melodien aus Mali und Guinea zu einem energetischen Dialog voller Spielfreude und mitreißender Rhythmen auf der Bühne Sattlertorstraße.
Gemeinsam musizieren
Zusätzlich gibt es samstags und sonntags verschiedene Trommelworkshops, gemeinsames Singen und Musizieren für alle, den Schimpansen „Kondjigi Ba“ aus Mali, Geschichten mit Michael Tonfeld und Daniel Burleys Cabaret of Magic.
Den musikalischen Abschluss bietet am Sonntag der in Senegal geborene Karim Thiam. Er bringt mit „Voice of Africa“ einen mitreißenden Sound zwischen Mbalax, African Pop, Reggae und World Music. Schon beim ersten Auftritt 2022 hat die Band das Publikum mit ihrer Musik begeistert. red