Bei durchwachsenem Wetter fand die Jugendolympiade der Jugendfeuerwehren im Landkreis Forchheim in Ebermannstadt statt. Ausgerichtet wurde die Veranstaltung vom Kreisjugendfeuerwehr gemeinsam mit der Feuerwehr Ebermannstadt im Rahmen ihres 150-jährigen Bestehens.

Insgesamt stellten sich 206 Jugendliche, aufgeteilt in 59 Gruppen aus 31 Feuerwehren, den abwechslungsreichen Herausforderungen. Die Stationen waren entlang eines Rundwegs durch Ebermannstadt verteilt und boten sowohl praktische als auch theoretische Aufgaben.

Im praktischen Teil mussten die Jugendlichen unter anderem eine 60-Meter-C-Leitung kuppeln, ein C-Strahlrohr mithilfe einer Leine über einen Graben ziehen, eine Saugleitung kuppeln sowie eine Fangleine werfen. Außerdem galt es, einen Brustbund korrekt anzulegen, einen C-Schlauch exakt auszuwerfen und verschiedene Feuerwehrknoten vorzuführen.

Auch theoretisches Wissen war gefragt: Hier mussten Testfragen zum Thema Feuerwehr beantwortet sowie Ausrüstungsgegenstände den jeweiligen Themenbereichen richtig zugeordnet werden.

Für besondere Spannung sorgte die sogenannte Jokerübung. Dabei musste eine vorgegebene Menge Wasser ohne Messbecher oder ähnliche Hilfsmittel über ein Strahlrohr in ein Gefäß abgegeben werden. Gewonnen hatte die Gruppe, die der geforderten Wassermenge am nächsten kam.

Bei der Siegerehrung konnten sich folgende Gruppen über die besten Platzierungen freuen:

1. Platz: Leutenbach 1

2. Platz: Langensendelbach 1

3. Platz: Leutenbach 2

4. Platz: Weilersbach 1

Diese vier Gruppen dürfen den Landkreis Forchheim am 10. Oktober beim Bezirksjugendleistungsmarsch des Bezirks Oberfranken in Bamberg vertreten.

Die Jokerübung gewann die Gruppe Oesdorf 1.

Die Kreisjugendfeuerwehr bedankt sich bei allen Helferinnen und Helfern, den teilnehmenden Feuerwehren, den Sponsoren sowie der Feuerwehr Ebermannstadt für die gelungene Durchführung der Jugendolympiade. Ramona Frank, Kreisfeuerwehrverband Forchheim