Zum Artikelüberschrift „Zimmermann musste zittern“ vom 23. März:

Herr Zimmermann von den FW ( Freie Wähler ) aus Gößweinstein hat mit knapper Mehrheit die Wahl zum Landrat in Forchheim gewonnen. Parallel hat er sich aber auch noch zum Bürgermeister von Gößweinstein wählen lassen. Welch ein schmutziges Spiel.

Seine Methode auf fränkisch ist: „Wärt dess nix, dann mach ich halt des andere.“ Dass er dadurch scheinbar risikolos für ihn zwei Hüte ins Spiel wirft, damit absolut nichts passieren kann, ist schon sehr kritisch. Jetzt macht er halt Landrat und schlägt seine Wahl als Bürgermeister für Gößweinstein aus. Welch eine Zumutung.

Gößweinstein muss neu wählen, eventuell sogar mit Stichwahl. Die Kosten, die dem Landkreis Forchheim zusätzlich entstehen für solch eine Vorgehensweise, sind enorm. Herr Zimmermann sollte diese zusätzlichen Steuergelder von uns Bürgern aus der eigenen Tasche bezahlen, das wäre gerecht. Dieses Geld kann dann für die Sanierung der Straßen in der Fränkischen Schweiz verwendet werden und nicht für wahlpolitische Spielchen.

Auch sollte er sich bei den Bürgern aus Gößweinstein entschuldigen, die einen Metzgersgang zur Wahlkabine machten. Hoffentlich lässt Herr Zimmermann als Landrat solche Spielchen in der Schublade.

Werner Fechner

Eggolsheim