Die Autos der Anwohner oder Besucher parken bereits dort, auf der unbefestigten Fläche am Michelsberg. Die Maßnahme, richtige Parkplätze entstehen zu lassen, ist schon seit längerer Zeit vorgesehen.

Ein Ingenieurbüro aus Bayreuth war deshalb in der Stadtratssitzung, um zwei Planungsvarianten vorzustellen. Die erste Variante sieht neun Parkplätze vor, bei einem Kostenpunkt von 140 000 Euro. Bei der zweiten Variante würden elf Parkplätze entstehen, neun an dem Platz, an dem nun bereits geparkt wird, und zwei Parkplätze unterhalb der notwendigen Stützmauer. Die Kosten dafür waren mit 180 000 Euro beziffert. Das Projekt Parkplätze am Michelsberg wird über die Städtebauförderung bezuschusst. 60 Prozent der förderungsfähigen Kosten werden übernommen, bei der Stadt bleiben 40 Prozent der Kosten.

Stützmauer notwendig

Bürgermeister Ralf Kunzmann (FW) war wichtig, dass Leerrohre gezogen werden, um E-Ladesäulen errichten zu können. Ob eine oder zwei, würde die Zukunft zeigen. Ebenfalls wird dort ein Parkplatz für Menschen mit Beeinträchtigung entstehen. Beides war bei beiden Varianten vorgesehen. Auch dass so wenig Fläche wie möglich versiegelt wird, weshalb mit durchlässigen Steinen gearbeitet wird.

Konrad Hofmann (FW) zeigte Bedenken hinsichtlich des Parkplatzes für Menschen mit Beeinträchtigung. Der Stellplatz sei nicht breit genug, auch die der anderen nicht. Bei jeder der beiden Varianten ist eine Stützmauer mit einer Höhe von drei bis vier Metern notwendig. Damit sei man gerade am Michelsberg gesegnet, meinte Werner Wolf (FW) und wollte die „Haltbarkeit“ der Mauer wissen, denn die Mauern verursachten auch Unterhaltskosten. Die Parkplätze später zu verpachten, schlug Heiko Kracker (GBL) vor. Ob kein Platz, ob alle Parkplätze vermietet werden oder nur ein Teil, wird noch überlegt. Die Räte jedenfalls entschieden sich nach längerer Diskussion mit einer Gegenstimme für die günstigere Variante mit neun Stellplätzen für 140 000 Euro.