Auf ein aktives und ereignisreiches Vereinsjahr hat die Ortsgruppe Leutenbach des Fränkische-Schweiz-Vereins (FSV) bei ihrer Jahreshauptversammlung im Pfarrheim zurückgeblickt.

Vorsitzender Reinhard Weber begrüßte zahlreiche Mitglieder, Heimatfreunde und Gäste. Besonders willkommen hieß er die Ehrenvorsitzenden Richard und Michael Roth , den Vorsitzenden des FSV-Hauptvereins, Kreisrat und Bürgermeister Christian Weber , den Dritten Bürgermeister Igor Lamprecht sowie die neu gewählte Bürgermeisterin Ulrike Götze.

Zu Beginn gedachte die Versammlung der seit der letzten Jahreshauptversammlung verstorbenen Mitglieder Walburga Bauer und Walter Kießling. Besonders Walter Kießling wurde als früherer Vorsitzender und engagierter Unterstützer des Vereins gewürdigt.

Kassiererin Lydia Heilmann berichtete trotz Ausgaben von über 10.000 Euro von einem leichten Überschuss. Die Kassenprüfer Hans Drummer und Jürgen Stöhr bestätigten eine einwandfreie Kassenführung, der Vorstand wurde einstimmig entlastet.

Aus den weiteren Berichten wurde deutlich, wie vielfältig das Vereinsleben in Leutenbach ist. So fanden wieder mehrere gut besuchte Wanderungen statt, auch die Pflege der Wanderwege wurde engagiert fortgeführt. Erfreulich entwickelte sich zudem die Jugendarbeit : Erstmals gestalteten Kinder einen eigenen Osterbrunnen und wurden so an das fränkische Brauchtum herangeführt.

Großen Zuspruch fanden auch die Aktivitäten rund um die Heimat- und Trachtenstube. Besonders die Vorstellung eines Buches über die Strickmuster der Regionaltracht der Fränkischen Schweiz stieß auf großes Interesse.

In seinem Jahresbericht erinnerte der Vorsitzende an 28 Termine, darunter sechs Vorstandssitzungen. Zu den Höhepunkten zählten das Adventskonzert in St. Moritz, das traditionelle Osterbrunnenschmücken, das Grillfest an Christi Himmelfahrt, das Marienliedersingen, das Wurzbüschlbinden zu Mariä Himmelfahrt sowie der gut besuchte Heimatabend. Zudem wurde die Heimat- und Trachtenstube im Rahmen eines Leader-Projekts modernisiert.

Die Mitgliederzahl blieb mit 260 konstant. Einstimmig beschlossen wurde eine Satzungsänderung: Künftig gilt die Einladung zur Jahreshauptversammlung durch Veröffentlichung im Mitteilungsblatt der Gemeinde als zugegangen.

Reinhard Weber