Die Sonne scheint und die Blüten öffnen sich. Zum Wochenende stehen die Kirschbäume im „Unterland“ der Fränkischen Schweiz in voller Blüte. Die etwa 200.000 Kirschbäume in der Region tragen laut Pressemitteilung der Tourismuszentrale Fränkische Schweiz jetzt für etwa zehn Tage ihr weißes Festtagsgewand.
Die Fränkische Schweiz gehört mit ihren 2500 Hektar Anbaufläche zu den größten geschlossenen Kirschenanbaugebieten Deutschlands und Europas. Jetzt im April verwandelt sich die Landschaft rund um das Walberla wieder in ein weißes Blütenmeer. Auch eine Fahrt ins Trubachtal biete sich für einen Ausflug an.
Wer eine andere Ecke der Fränkischen Schweiz erkunden möchte, kann nach Hiltpoltstein kommen: Der Obstinfo-Weg bietet Aussicht und viele Infos rund um die Kirsche. Außerdem führt ein weiterer Rundwanderweg durch das Kirsch- und Hopfenanbaugebiet rund um Hiltpoltstein.
Eine weitere Empfehlung der Tourismuszentrale ist der Pretzfelder Kirschenlehrpfad. Im Herzen des Kirschenanbaugebiets gelegen, ist Pretzfeld der Ausgangspunkt für eine Wanderung durch die blühenden Berghänge. Auf etwa neun Kilometern entlang unzähliger Kirschbäume vermitteln insgesamt 15 Schautafeln Wissenswertes zu den Themen Kirschenanbau, Natur und Geschichte.
Auf der Seite der Tourismuszentrale Fränkische Schweiz finden sich weitere Tourenvorschläge für eine Frühlingswanderung während der Kirschblütenzeit.
Nach einer Reifezeit von etwa 60 Tagen beginnt die Kirschenernte. In der Regel wird ab Juni geerntet.
Weiterführende Informationen zur Obstblüte und zur Kirschregion gibt es unter fraenkische-schweiz.com/erleben/sehenswert/kirschbluete. red